Samstag, 25. Februar 2017

Gender-Anleitung mit Genus(s) & Sexus

Das Gendern ist ein Eingriff von Politik in eine jahrtausendealte kulturhistorische Sprache. Der nicht abgeschlossene Kulturkampf, der das Eingreifen von Politik in die Kultur verhindern soll, ist dafür verantwortlich zu machen.

Gender Anleitung TutorialDie Umgangssprache bildet sich aus den gesellschaftlichen Verhältnissen. Mit Sprache die gesellschaftlichen Verhältnisse zu ändern zieht das Pferd von hinten auf. Schäden in der Sprache sind damit vorprogrammiert. Ohne Zwang ist es nicht durchsetzbar. Eine Disziplinierung unabdingbar. Als Randbemerkung muss sich das Gendern dem Sexismus-Vorwurf stellen.

Anhand von Beispielen soll gezeigt werden, dass die Flexibilität der Sprache dem Gendern überlegen ist.

In Einzelform ist die geschlechtsspezifische Ansprache einer Person abhängig davon, ob die anzusprechende Person sich mit diesem Geschlecht identifizieren kann. Dabei kann es gerade bei Transgender zu Komplikationen führen, oder auch bei geschlechtsneutralen Vornamen wie "Vivian".

Los geht's mit dem Gendern!

Fangen wir mit "den Fußgängern" an, die bei Rot über eine Straße gehen.
Das Gendern verlangt hier ein "den Fußgänger-innen", "den FußgängerInnen" (Binnen I), oder "den Fußgängerinnen und Fußgängern".

Randbemerkung
Hier jetzt gleich zum Anfang die Randbemerkung zum Sexismus-Vorwurf:
Das "den Fußgänger-innen" enthält die Bindestrich Version "-innen". In Einzelform als "-in" verwendet. Beide Versionen vermitteln ein "Innen". Der Begriff "Innen" weißt geschlechtsbezogen auf das primäre weibliche Geschlechtsorgan, das innen liegt. In vielen Wörtern mit "-innen" steht zudem ein "r" davor, mit dem ein "r-innen" entsteht, das bei der Aussprache als "rinnen" betont wird. Das Wort "Rinnen" weißt geschlechtsbezogen auf den Schlitz des primären weiblichen Geschlechtsorgans. Zudem ist das Wort "Rinne" in der Umgangssprache mit der Abflussrinne am Rinnstein (Gehweg-Randstein) verknüpft, der als Begriff mit Schmutz in Verbindung steht.
Die Sprache ist nicht so simpel, als dass sie dies ignorieren könnte. Sie ist eine kulturhistorisch gewachsene und keine durch Disziplinierung entstandene. Allerdings wurde sie auch missbräuchlich verwendet und missverstanden, woraus u. a. die Wortendung -in entstand, die die Sprache verwirrt.
Mit dem Gendern wird eine Person auf ihr Geschlecht reduziert. Sie ist dann nicht mehr nur ein Fußgänger, sondern ein Fußgänger mit Vagina oder Penis, was sexistisch ist.

Weiter geht's mit dem Gendern!

Ist Vivian nun eine Fußgängerin oder ein Fußgänger? Vivian ist zuvorderst eine zu Fuß gehende Person mit dem Namen Vivian. Somit stehen in der Sprache diese Versionen zur Verfügung:
Die/Der Fußgänger/in Vivian überquerte die Straße bei Rot.
Vivian überquerte die Straße als zu Fuß gehende Person bei Rot.
Vivian überquerte die Straße zu Fuß bei Rot.
Ist der Name der Person nicht bekannt:
Die Person überquerte die Straße zu Fuß bei Rot.
("Der Person" oder "Die Person-in" ist ein Sprachkrampf.)
Nebenbei wird dabei der Person (Vivian) kein Status (Fußgänger) verliehen, der als Begriff mit Inhalten belegt ist.
Ohne eine bestimmte Person im Visier zu haben, stehen sich diese beiden Version gegenüber:
Ein/e Fußgänger/in überquerte die Straße bei Rot.
Eine Person zu Fuß überquerte die Straße bei Rot.
Eine Person per pedes überquerte die Straße bei Rot.
Hierbei ist "Person zu Fuß" ein gleichgestellter Begriff wie "Fußgänger" und bleibt geschlechtsneutral.

Genus & Sexus

Das Genussystem in der deutschen Sprache ist unabhängig vom biologischen Geschlecht eines Individuums. Für die Unterscheidung des biologischen Geschlechts eines Individuums ist der Sexus zuständig. Leider ist das in viele Köpfe nicht hineinzubringen, bzw. das Missverständnis herauszubringen. Es macht den Leuten zu viel Spaß, damit zu spielen. Aber es verwirrt sie so sehr, dass sie nicht mehr zwischen Spiel und Ernst unterscheiden können.

Du dumme Gans. (Die Gans = Genus weiblich. Ohne Sexus. meist ein Weib gemeint, weil der Genus weiblich ist und es ein Eigenwort für die männliche Gans gibt, "Der Gänserich".)
Du dummer Vogel. (Der Vogel = Genus männlich. Ohne Sexus. meist ein Mann gemeint, weil der Genus männlich ist.)

Diese Verwirrung soll mit der Gender-Sprache bereinigt werden.

Du dumme Gänsin.
Du dumme Vögelin.

Das "Geschlecht" im Genus hat nichts mit den Geschlechtsteilen zu tun. Für die Geschlechtsteile ist der Sexus zuständig.

Der Genus:
maskulines Genus (männliches Geschlecht), kurz: Maskulinum.
feminines Genus (weibliches Geschlecht), kurz: Femininum.
neutrales Genus (sächliches Geschlecht), kurz: Neutrum.

Info: Der Genus "sächlich" gibt keine Auskunft darüber, ob es sich um eine "Sache" handel, oder ein "Individuum". Aber auch dies wird missbräuchlich verstanden. "Das Weib" soll weniger wert sein, da es im Genus scheinbar nur eine Sache ist.

Kurze Erläuterung anhand eines alten Sprichworts:
"Jeder Topf findet seinen Deckel."
Der Topf.
Der Deckel.
Wird hier der Genus missbräuchlich zum Sexus, dann ist das Sprichwort eines für Homosexualität.
Es ist nur Zufall, dass der Genus manchmal dem Sexus entspricht.
Der Mann.
Der Herr.
Der Knabe.
Die Frau.
Die Dame.
Das Mädchen.
Das Weib.
Der Mann ist im Genus männlich, und im Sexus männlich, weil ein Sexus-Eigenwort.
Das Weib ist im Genus sächlich, aber im Sexus weiblich, weil ein Sexus-Eigenwort.

Der Professor.
Der Professor ist im Genus männlich. Hier wird nichts über den Sexus mitgeteilt.
Der Herr Professor. Im Genus männlich, im Sexus männlich.
Die Frau Professor. Im Genus männlich, im Sexus weiblich.
Richtiger wäre:
Der Mann Professor.
Das Weib Professor.

Problematisch ist es bei den Tieren geworden. Dort hat das Gendern in der Sprache eventuell seinen Ursprung.
Die Katze. Im Genus weiblich. Ohne Sexus. Missbräuchlich wird der Genus zum Sexus.
Der Kater. Im Genus männlich. Eigenwort für den männlichen Sexus.
Das Pferd. Im Genus sächlich. Ohne Sexus. Missbräuchlich wird der Genus zum Sexus.
Der Hengst. Im Genus männlich. Eigenwort für den männlichen Sexus.
Die Stute. Im Genus weiblich. Eigenwort für den weiblichen Sexus.
Der Mensch. Im Genus männlich. Ohne Sexus.
Der Mann. Im Genus männlich. Eigenwort für den männlichen Sexus.
Das Männchen. Im Genus neutral. Eigenwort für den männlichen Sexus.
Das Weib. Im Genus weiblich. Eigenwort für den weiblichen Sexus.
Das Weibchen.  Im Genus neutral. Eigenwort für den weiblichen Sexus.
Der Bär. Im Genus männlich. Ohne Sexus. Missbräuchlich wird der Genus zum Sexus.
Die Bärin. Im Genus weiblich. Eigenwort für den weiblichen Sexus. Das Gender "in" wird angehangen.

Weitere Beispiele von Missbrauch des Genus:
Der König.
Die Königin. (Missbrauch; bei Menschen, Bienen und Ameisen)
Der Arbeiter.
Die Arbeiterin. (Missbrauch; bei Menschen und Bienen)
Der Fußgänger.
Die Fußgängerin. (Missbrauch; bei Menschen)
Möglich:
Der arbeitende Mann
Das arbeitende Männchen.
Das arbeitende Weib
Das arbeitende Weibchen.
Der männliche Arbeiter.
Der weibliche Arbeiter.
Das Arbeitermännchen.
Das Arbeiterweibchen.

Beispiele für richtige Anwendung des Genus mit getrenntem Sexus.
Die Amsel. Im Genus weiblich. Ohne Sexus.
Der Amselhahn. (richtig, aber ziemlich verflixt. Hahn als Eigenwort des männlichen Huhn)
Das Amselweibchen. (richtig, da Eigenwort aus "Die weibliche Amsel")

Beispiele ohne Eigenwörter für Sexus.
Der Wal.
Der Frosch.
Die Kröte.
Die Schlange.
Die Fliege.
Die Spinne(n)! ;)

man - jemand - jefrau - jekind - jegreis

Das Wort "man" stößt beim Gendern auf Zweifel. Ist das Wort "man" maskulin? Feminin scheint es jedenfalls nicht zu sein. Es klingt zu sehr nach "Mann", also muss es maskulin sein. Dabei wird der kulturhistorische Ursprung des Wortes völlig ignoriert. Das Wort "man" ist ein generalisierendes Personalpronomen (Generalpronomen). Ein Generalpronomen bezieht sich nicht wie ein Personalpronomina auf einen spezifischen Referenten, sondern auf einen allgemeinen Referenten. Das Wort "Referent" wird hier in der Sprache als Sache definiert. Also "das" Auto, "die" Waschmaschine oder "die" Person ist gleichbedeutend, auch wenn das unschön klingt, weil eine Person als Sache behandelt wird.

Einwurf
Hierzu ein kleiner Einwurf zum nachdenken:
Mann = männlich
Weib = weiblich
Frau - fräulich?
Herr = herrlich?
Dame = dämlich?
Die Frau eines Mannes.
Der Mann einer Frau.
Das Weib eines Mannes.
Der Mann eines Weibes.
Des Mannes Weib.
Des Weibes Mann.

Das Wort "Weib“ wurde missbräuchlich verwendet und geriet in Verruf. Unter anderem wegen dem Unwort "weibisch“, das als abwertende Bezeichnung für Männer dienen soll und weil das Wort "Weib" abwertender als die Wörter "Dame" (von lateinisch "domina", Anrede von Göttinnen) und "Frau" (althochdeutsch "frouwa", Gegenwort zu "fro", Anrede für Götter) sein soll. Das Wort "Weib" meint hingegen in der Alltagssprache eine verheiratete, im Sinne von "vergebene", gemeine weibliche Person. Hier hat also ganz klar ein Missbrauch der Sprache stattgefunden, der das Wort "Weib" abgewertet hat.

Die englische Sprache verwirrt etwas innerhalb der indogermanischen Sprachen beim deutschen Wort "man". Im Englischen ist mit "man" auch "men" (Mann) gemeint. Wobei die Wörter "human" (Mensch) und "mankind" (Menschheit) den Sprachfehler aufdecken, da der Wortteil "man" neutral bleibt und das Wort "men" eine männliche Person sowie "women" eine weibliche Person meint.

man & es

Allerdings ist die Sprache so flexibel, dass sie auch das Wort "man" abfängt, wenn es einem nicht gefällt. Wer hat jetzt im vorherigen Satz etwas bemerkt?

Das Wort "man" und das Wort "es" können gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Man könnte doch zu Fuß gehen und gendern.
Es könnte doch auch zu Fuß gegangen und gegendert werden.

Das Gendern verlangt, dass man das nicht so sagt.
Das Gendern verlangt, dass es nicht so gesagt werden soll.

Dabei stellt sich heraus, dass das Wort "man" dem Wort "es" gleichgestellt ist. Es ist an und für sich neutral. Hierbei kann der Fehler begangen werden, indem das Wort "es" als "das Es" verstanden wird und es somit als maskulin gilt. Das Wort "es" hat aber eine andere Bedeutung. Es wird als Expletivum (Füllwort) verwendet. Beispiel für die Verwendung von einem Füllwort:

"Ob er wohl die Gendersprache nutzt?" Hier ist das Wort "er" nur ein Füllwort. Allerdings wird das Wort "er" nicht neutral verstanden. Das Füllwort "sie" wird hier ebenfalls nicht neutral verstanden.
Das Füllwort "er" meint hier keine männliche Person, sondern "einen" Menschen.
er = dieser Mensch.
Das Füllwort "sie" meint hier keine weibliche Person, sondern "eine" Person.
sie = diese Person.
"Ob sie wohl die Gendersprache nutzt?"
Leider entsteht dabei eine offensichtlichere Rede über Dritte, die unhöflich klingt.
Das verflixte daran ist, dass ein Füllwort "es" hier nicht funktioniert.
"Ob es wohl die Gendersprache nutzt?"
Das Wort "man" funktioniert auch nicht.
"Ob man wohl die Gendersprache nutzt?"
Korrekt wäre daher dies:
"Ob dieser Mensch wohl die Gendersprache nutzt?"
"Ob diese Person wohl die Gendersprache nutzt?"
Was keiner verwendet, weil es "fremd" klingt.

Gendern ist klug klug!

Die Sprache kann also auch verwirrend sein, wenn sie missverstanden werden will.
Ein dauerhafter missverständlicher Gebrauch kann zu Schäden in der Gesellschaft führen.
Sprachakrobatiker können da noch viel mehr aus dem Hut zauber.
Der Klügere gibt nach.
Der Klügere kippt nach. (gluck gluck)
Der Klügere gibt Nachhilfe.

Gendern ist Krieg?

Ein etwas unschöneres Beisiel aus der Geschichte:
"Wollt ihr den totalen Krieg?"
Hier ist mit dem Wort "ihr" nicht eine Person gemeint, sondern die entpersonifizierte Menschenmenge. Mit dem Wort "ihr" sind hier zugleich alle und keine Person gemeint. Die Überzahl der einzelnen Personen in der Menge will keinen Krieg, da Krieg für sie ihren Tod bedeutet. Nur die entpersonifizierte Menschenmenge will Krieg, zu der sich jede einzelne Person zählt, da sie nur als solches einen Krieg überleben könnte. Es ist also ein Aufgeben der eigenen Person, bis hin zur eigenen Persönlichkeit, für eine größere Sache notwendig.
Die Frage:
"Willst du den totalen Krieg?"
an jede einzelne Person in der Menschenmenge ergibt ein anderes Ergebnis, wenn jede einzelne (freie) Antwort zu einem prozentualen Ergebnis zusammengezählt wird und keine vorherige Entpersonifizierung stattgefunden hat.

Gendern ist Politik!

Das Gendern ist ein rein soziales Produkt, dass politisch (gegen die Kultur) durchgesetzt werden soll.
Der einfache Blick auf die Menschen reicht aus, um festzustellen, dass die Unterschiede zwischen einem männlichen und einem weiblichen Menschen im Durchschnitt nur an den primären Geschlechtsorganen auszumachen ist. Allein der Körperbau ist im Durchschnitt gleich. Nur die Extreme erlauben eine Spezifizierung zwischen männlich und weiblich allein am Körperbau (großer Penis vs. große Brüste). Wobei weitere Extreme diese umkehren, indem es maskuline weibliche Menschen und feminine männliche Menschen gibt. Im Transgender wird dies aufgehoben.
Der soziale Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Menschen wird durch das Gendern verstärkt hervorgehoben. Zudem werden dabei transgender Menschen ignoriert. Wenn es eine neutrale Ansprache von Menschen geben soll, dann kann diese nur transgender sein.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Die heutige gebräuchliche höfliche Anrede benutzt die Wörter "Herr" und "Frau".

Sehr geehrter Herr Fußgänger,
Sehr geehrte Frau Fußgänger,

Was damit gemacht wird ist offensichtlich. Die Personen werden wieder auf ihr Geschlecht reduziert, bzw. durch dieses getrennt. Komplett ignoriert wird der Vorname, da Vornamen als unhöflich gelten? Wie wäre es damit:

Sehr geehrtes Vivian Fußgänger,

Richtig. Das klingt nicht nur doof, sondern ist eine Entpersonifizierung.
Eine althergebrachte, wenn auch altmodische, Version bietet hier Abhilfe:

Guten Tag Vivian Fußgänger,
Grüß Gott Vivian Fußgänger,

Bei einer allgemeinen Anrede stehen sich diese beiden Versionen gegenüber:

Sehr geehrte Damen und Herren,
Sehr geehrte Angestellte der Firma Fußgänger & Co. AG,

OK, das regt dazu an:
Sehr geehrte Angestelltinnen und Angestellte der Firma Fußgänger & Co. AG,

und klingt hoffentlich jedem doof genug, um es nicht zu verwenden, geschweige denn politisch durchsetzen zu wollen.

Möglich ist auch eine Anrede mit Geschlechterwahl.

Sehr geehrte Angestellte (m/w),

Hier werden allerdings nicht alle sozialen Geschlechterformen verwendet. Wenn dann könnte es so aussehen.

Sehr geehrte Mitarbeiter (m/w/x/o),

m = männlich
w = weiblich
x = beides (männlich-weiblich / weiblich-männlich)
o = offen (keine Festlegung)

Eine einfache unpersönliche Kurzform steht ebenfalls zur Verfügung:

Guten Tag,
Grüß Gott,

und Auf Wiedersehen!

Was kann das Gendern noch?

In einer nicht all zu fernen Gender-Zukunft ist es möglich, dass Nachnamen von Personen gegendert werden. Dazu fällt einem sofort Island ein. Dort bekommen weibliche Neugeborene einen anderen Nachnamen als männliche Neugeborene.

Ehepaar: Vivian Einarson & Vivian Einarsdóttir
Ein Sohn bekommt den Nachnamen: Viviansson
Eine Tochter bekommt den Nachnamen: Viviansdóttir

In Deutschland sähe das dann so aus:
Ehepaar: Vivian Müller & Vivian Müller
Ein Sohn bekommt den Nachnamen: Vivian Müller
Eine Tochter bekommt den Nachnamen: Vivian Müllerin

Wenn sich Vivian Müllerin in ihrem Körper als mehr männlich fühlt und Vivian Müller als mehr weiblich, stört der Nachname zudem ungemein. Es ist möglich, dass dieser nicht geändert werden darf, weil er Aufschluss darüber gibt, als was man geboren wurde.

Wenn eine Vivian Müllerin einen Vivian Müller heiratet, übernimmt entweder einer der beiden den Nachnamen des anderen, oder es entsteht ein Gender-Doppel-Nachname:
Weib: Müller-Müllerin (des Müllers Weib).
Mann: Müllerin-Müller (der Müllerins Mann).
Wenn Vivian Müllerin-Müller und Vivian Müller-Müllerin Kinder bekommen:
Ein Sohn bekommt den Nachnamen: Vivian Müller.
Eine Tochter bekommt den Nachnamen: Vivian Müllerin.

Somit werden Doppel-Nachnamen bei Heirat zum neuen Gender-Standard.
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