Freitag, 28. Oktober 2016

Das Christuskreuz bei Reichswehr, Wehrmacht und Bundeswehr

Der Ursprung vom Kreuz der Christen ist nicht eindeutig belegt. Es gibt mehrere Hinweise auf dessen Entstehung. Dazu zählt der letzte Buchstabe im hebräischen Alphabet in althebräischer Handschrift, der Anfangsbuchstabe von "Christos" in griechischer Schrift und das Kreuz, an das Jesus Christus genagelt worden sein soll. Welches der plausiblere Ursprung ist, soll hier erläutert werden.

Die Geschichte vom Kreuz der Christen beginnt mit:

Hesekiel 9:4
Und Jehova sprach weiter zu ihm: „Geh mitten durch die Stadt, mitten durch Jerusalem, und du sollst ein Kennzeichen* an die Stirn der Menschen anbringen, die seufzen und stöhnen über all die Abscheulichkeiten, die in seiner Mitte getan werden.“
*Kennzeichen:
Das hebräische Wort für "Zeichen" ist "tag".
Die Schreibweise in Hebräisch (Druckschrift):
tag = תג
Das Wort besteht aus den Buchstaben Taw und Gimel.
Taw = ת
Gimel = ג

Der Buchstabe Taw des hebräischen Alphabets hatte in der althebräischen Handschrift (1000 v.u.Z. bis ca. 135 u.Z.) die Form eines x (ohne Serifen).
Der Buchstabe Gimel des hebräischen Alphabets hatte in der althebräischen Handschrift (1000 v.u.Z. bis ca. 135 u.Z.) die Form einer 1 (mit Nase links und ohne Serife).

Buchstabe Gimel des hebräischen Alphabets in althebräischer HandschriftBuchstabe Taw des hebräischen Alphabets in althebräischer Handschrift
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Es ist wahrscheinlich, aber nicht nachgewiesen, dass das "Kennzeichen" aus Hesekiel 9:4 als "x" verstanden wurde.

Das Buch Hesekiel (Ezechiel) ist eine im Zeitraum von ca. 600–560 v.u.Z. in Babylonien entstandene Schrift des jüdischen Tanach und des christlichen Alten Testaments.

Taw
Taw (ת) ist der zweiundzwanzigste und letzte Buchstabe im hebräischen Alphabet. Der Buchstabe Taw symbolisiert als letzter Buchstabe im hebräischen Alphabet die Vollendung.

Den Buchstaben Taw gibt es in mehreren Aussprachen, wobei früher auch ein Dagesch (Punkt in der Mitte des Buchstabens) verwendet wurde.
Ein weiches Taw entspricht dem englischen "th".
Ein hartes Taw dem deutschen "t".
Ein Taw am Ende eines Wortes dem deutschen "s" (im Jiddischen).

Von Taw leitet sich der griechische Buchstabe Tau "Τ, τ" und über diesen das lateinische "T, t" ab.

In Handschrift ist die Ähnlichkeit der Buchstaben Taw im althebräischen und hebräischen Alphabet zu erkennen. Die Buchstaben Taw (rechts) und Gimel (links) in hebräischer Handschrift:

Buchstabe Gimel des hebräischen Alphabets in hebräischer HandschriftBuchstabe Taw des hebräischen Alphabets in hebräischer Handschrift


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Der hebräische Buchstabe Taw ת kommt im griechischen Alphabet vor, aber nicht als letzter Buchstabe. Der griechische Buchstabe Χ (Chi) ist dem althebräischen handschriftlichen Buchstaben Taw zwar ähnlich, aber nicht von diesem abgeleitet.

Griechischs Tau Majuskel: Τ
Griechischs Tau Minuskel τ
Der Buchstabe Tau (griechisches Neutrum Ταυ, heutige Aussprache: taf) ist der 19. Buchstabe im griechischen Alphabet.

Griechisches Chi Majuskel: Χ
Griechisches Chi Minuskel: χ
Der Buchstabe Chi (griechisches Neutrum Χῖ) ist der 22. Buchstabe im griechischen Alphabet.
In der Antike betrug der Lautwert des Chi einen aspirierten stimmlosen velaren Plosiv (/kʱǐː̂/).
Die Aussprache im modernen Griechisch ist ähnlich wie das "ch" in "Licht", seltener wie das "ch" in "Macht" in der deutschen Sprache.


Dass das Wort "Kennzeichen" in Hesekiel 9:4 in althebräischer Handschrift einen x-ähnlichen Buchstaben hat und im Griechischen der Name Χριστός (Christos) auch mit einem x-ähnlichen Buchstaben Χ (Chi) beginnt, ist reiner Zufall und hat nichts miteinander zu tun.


Taukreuz (Τ)
Taukreuz mit TatzenDas Taukreuz wird auch Antoniuskreuz, Antoniterkreuz, Ägyptisches Kreuz und Plattkreuz genannt.
Das Taukreuz hat seinen Ursprung im hebräischen Buchstaben Taw Τ.
Das Taukreuz ist schon in frühesten steinzeitlichen Felsritzungen und Malereien nachweisbar. In der Mythologie des alten Orients symbolisiert das Taukreuz, als letzter Buchstabe im hebräischen Alphabet, die Vollendung.
Es wird sowohl mit Tatzen als auch mit Pranken dargestellt, oder einer Mischung aus beiden, sowie auch ohne Tatzen und Pranken.


ChristusmonogrammChristusmonogramm
Das Christusmonogramm "ΧΡ" verwendet die ersten beiden griechischen Buchstaben des Wortes Χριστός (Christos), Χ (Chi) und Ρ (Rho).

Das Christusmonogramm "ΧΡ", oder ☧, auch Christogramm, Chi-Rho oder Konstantinisches Kreuz genannt, ist das am häufigsten verwendete Symbol für Jesus Christus. Es wird seit dem 2. Jahrhundert von Christen verwendet.

Die Ähnlichkeit der griechischen Buchstaben Χ Χ (Chi) und Ρ Ρ (Rho) mit den lateinischen Buchstaben X (Ix) und P (Pe) führte zur Interpretation des Symbols als Kurzform des lateinischen Pax (Frieden) oder Pax Christi.


Andreaskreuz Andreaskreuz
Das Andreaskreuz hat die Form eines X und ist nach dem Apostel Andreas benannt, der an einem solchen Kreuz hingerichtet worden sein soll.


Stauros & Xylon
Im neuen Testament findet das Wort "stauros" und "xylon" Verwendung, indem in einer Schrift geschrieben steht, dass Jesus Christus an solch einem Stauros hingerichtet wurde.
Die Erzählungen über Jesus Christus wurden zunächst nur mündlich weitergegeben. Allerdings wurden schon im 1. Jahrhundert unserer Zeitrechnung Schriften über die Ereignisse verfasst, unter denen sich auch nicht wahrheitsgemäße befanden. Erst Ende des 2. Jahrhunderts unserer Zeitrechnung legten frühe Kirchenmitglieder fest, welche Schriften die Ereignisse wahrheitsgemäß wiedergeben und nannten die Schriftensammlung Neues Testament.

Stauros
Stauros (griechisch: σταυρός [staˈvrɔs])
Mit Stauros ist im Griechischen ein Baumstamm oder Balken, genauer ein querliegender Balken, oder auch nur ein Stock, oder ein Saling (Querstreben an Segelschiffmasten zum verspannen derselben), gemeint. Nach dem 1. Jahrhundert wurde Stauros vereinfacht mit Kreuz übersetzt.

Xylon
Xylon (griechisch: ξύλον [ˈksilɔn])
Mit Xylon ist im Griechischen Holz gemeint, kann aber auch einen Baum, Baumstamm, Pfahl, Balken oder Holzstock und Stockhiebe meinen. Das Wort Xylon findet sich im Wort Xylophon wieder. Nach dem 1. Jahrhundert wurde Xylon vereinfacht mit Kreuz übersetzt.

Was später mit "Kreuzigungen" gemeint war, war die Zurschaustellung der von den Römern Hingerichteten. Dies geschah indem die Hingerichteten an Holzstämme in allen erdenklichen Formen, von Ι und Τ bix Χ über Υ zu Γ und Λ und Δ und Η und Π und und und und Ψ und , hingestellt, festgebunden, festgenagelt, oder gehängt wurden und manchmal auch nur einzelne Körperteile, die bei der Hinrichtung übrig blieben.

Ob Jesus Christus an ein lateinisches Kreuz genagelt wurde, ist nicht überliefert. Genau genommen ist mit "Stauros" und "Xylon" nur überliefert, dass es ein Gegenstand aus Holz war, eventuell ein Stamm/Pfahl mit Balken. Wie groß und auf welcher Höhe der Balken hing, bzw. welche Funktion er hatte, ist nicht überliefert. Die Übersetzungen machten aus Stauros und Xylon ein Crux/Kreuz, wobei wiederum nicht überliefert ist, ob es ein x-förmiges oder +-förmiges Kreuz sein soll.


Stauroskreuz
Ein Stauroskreuz ist ein Kreuz mit einem (senkrechten) Stamm/Pfahl und einem (waagerechten) Balken.



Wenn der Zufall Kontinuität gehabt hätte, so wäre Χριστός (Christos) wenn dann an einem Χ-Kreuz (Chi-Kreuz) gestorben. Somit wäre die Glaubensgeschichte um Jesus Christus vollkommen: vom althebräischen taw (x) aus Hesekiel 9:4 zum griechischen Χ (Chi) aus Χριστός (Christos) und am Ende das Andreaskreuz (X).

Die geschichtlich nachfolgenden Formen von religiösen Kreuzen sind Produkte der Phantasie, die aus einer Vermischung oder Verwechslung des althebräischen handschriftlichen Buchstaben "taw" (x) und des hebräischen Buchstaben "taw" (T) entstanden sind.


Staurogramm
Auch Crux monogrammatica. Ein Symbol für Jesus Christus.
Das Staurogramm wird gebildet aus der Übereinanderstellung der griechischen Buchstaben Τ (Tau) und Ρ (Rho).

Das Staurogramm kann als Angleichung des Christusmonogramms ☧ von der althebräischen Schrift zur hebräischen Schrift angesehen werden.

Griechisches Χ (Chi) aus dem Namen Χριστός (Christos) →
althebräisches handschriftliches taw (x) → handschriftliches hebräisches Taw (T) → Griechisches Τ (Tau) → Mit P vereint wie ein +.




Swastika
Bei Swastikas sind die Arme des Kreuzes spiralförmig gebogen oder abgewinkelt, oder ein Verbund aus beidem. Die Richtung der Arme kann rechts-herum oder links-herum verlaufen. Die Ausrichtung kann in x-Form oder +-Form sein. Swastikas werden seit dem 17. Jahrhundert auch Hakenkreuze genannt.

Die älteste Swastika wurde auf einem vorkeramischen Stempel in Tell as-Sultan bei Jericho (Westjordanland) gefunden. Weitere Swastikamotive fanden sich als zoomorphes Nephrit-Amulett aus Kardschali in Bulgarien (~6000 v.u.Z.), auf einer Schale aus Samarra (~4.000 v.u.Z.), einem Anhänger vom Tappa Gaura im Irak (4.000 v.u.Z.), einem Siegel aus Harappa (~3000 v.u.Z.) und auf einem Siegel in Byblos (~3500–3000 v.u.Z.).


Anch
Das Anch (☥, ägyptisch ˁnḫ) ist ein altägyptisches Symbol. Es symbolisiert das körperliche Leben und das Weiterleben im Jenseits.
Als Hieroglyphe wurde das Anch bereits im alten Ägypten (~3000 Jahre v.u.Z.) verwendet.
Weitere Namen für das Anch sind Anch-Symbol, Anch-Kreuz, Ankh (englische Transkription), ägyptisches Kreuz, Henkelkreuz, Lebensschleife, Nilschlüssel, koptisches Kreuz und lateinisch Crux ansata (handled cross).
Das Anch wird auch mit der Hieroglyphe Ka dargestellt. Das Ka zeigt zwei angewinkelte Arme in der Form eines eckigen U ⌊⌋ ⌊⌋ mit den Händen nach oben. Das Ka bedeutet soviel wie Geist, der nicht an den Körper gebunden ist und nur vorübergehend in ihm verweilt. Bei einigen Symbolen sind abgewinkelte Arme, die etwas in den Händen halten, seitlich an den unteren Pfahl angebracht. Das älteste gefundene Anch ist mit einem Ka zu einer Schale verbunden, wobei die Schlaufe des Anch als große flache runde innere Schale dient, die beiden abstehenden Schleifen als kleine längliche Schalen und der Balken nach unten als Abgießer.


Radkreuz
Das Radkreuz wird auch Sonnenkreuz oder Sonnenrad genannt. Es hat seinen Ursprung in der Bronzezeit (2.200-800 v.u.Z.). Das Motiv tritt als Felsritzungen und als Amulett insbesondere in Nordeuropa auf.
Das Keltenkreuz ist ein Verbund aus lateinischem Kreuz und Radkreuz, das eventuell auf den christlichen Einfluß auf die "Heiden" zurückzuführen ist.



Das erste Erscheinen des christlich religiösen Kreuzes in all seinen Formen kennzeichnet den Übergang von der Antike in das Mittelalter. Sein Ursprung liegt sehr wahrscheinlich in den Deutungen der Erzählungen über die Ereignisse und insbesondere der Kreuzigung von Jesus Christus. Es ist also möglich, dass Jesus Christus wirklich an ein lateinisches Kreuz genagelt wurde.

Das christlich religiöse Kreuz in allen Formen erfuhr im Laufe der Zeit eine Differenzierung durch seine Gestaltung und Farbe. Jeder Verein wollte sich durch sein Kreuz von den anderen Vereinen unterscheiden. Zudem wurden verschiedenste Kreuze in Familien- und Stadt-Wappen verwendet.


Tatzenkreuz
Der Name Tatzenkreuz bezieht sich allgemein auf die Verdickungen an den Balkenenden, ähnlich dem Prankenkreuz. Das Tatzenkreuz unterscheidet sich zum Prankenkreuz dadurch, dass es geschwungene Flanken und nach innen gekerbte Enden hat. Die Verdickung an den Balkenenden kann auf der ganzen Länge der Flanken verlaufen, oder auch nur sehr dünn an den Balkenenden.

TatzenkreuzTatzenkreuz


Kreuzfahrer
Ein rotes Tatzenkreuz auf weißem Grund war das Zeichen der Kreuzfahrer (Ritterkreuz der Kreuzritter).

Templerorden
Der Templerorden (Tempelritter) erreichte beim Papst das Recht das Kreuzfahrerkreuz tragen zu dürfen, da sie sich nach Eigenaussage im permanenten Kreuzzug befänden.
Das rote Tatzenkreuz zierte das Wappen des Templerorden und deren schwarz-weiße Templerfahne (Baucent/Beauceant).

Deutscher Orden
Der Deutsche Orden nutzt seit seiner Gründung im Jahr 1190 ein schwarzes Tatzenkreuz auf weißem Hintergrund zur Abgrenzung und Unterscheidung von den anderen Ritterorden, die bereits Kreuze in anderen Formen und Farben hatten.


Prankenkreuz
Das Prankenkreuz ist ein symetrisches Kreuz mit Verdickungen an den Enden, geraden Flanken und geraden Enden. Die Verdickung kann auf ganzer Länge der Flanken verlaufen, oder auch nur sehr kurz an den Enden.

PrankenkreuzPrankenkreuz



Lateinisches KreuzLateinisches Kreuz

Das Lateinische Kreuz wurde nachweislich ab dem 4. Jahrhundert verwendet.
Beim Lateinischen Kreuz ist der Pfahl länger als der Balken und nach unten versetzt, so dass der obere Arm die gleiche Länge wie die Arme des Balken hat. Das Lateinische Kreuz ist sozusagen ein stehendes Kreuz.
Schild mit Kreuz
In alten Gemälden sind symetrische Kreuze meist auf Umhänge gezeichnet. Mit der Verwendung eines Kreuzes in einem Schild wird bei diesem der Pfahl aus ästhetischen Gründen unten länger. Wird das Kreuz im Wappenschild oder Wimpel mit den Enden bis zum Rand gezeichnet, so werden die Enden gerade.
Der Ursprung des Lateinischen Kreuzes kann aber auch darin liegen, dass ein "Stauros", an solch einem Jesus Christus wohl gekreuzigt wurde, genau so aussehen soll.




Johanniterkreuz
Johanniterkreuz
Das Johanniterkreuz ist ein Tatzenkreuz mit Spitzen im Herz, verdickenden Armen mit geraden Flanken sowie einer Kerbe mit geraden Linien an den Enden.

Das Johanniterkreuz wurde von den ab dem 4. Jahrhundert vor Jerusalem errichteten Hospitalen verwendet. Die Hospitäler wurden anfangs von armenischen Mönchen, dann von Spitalbruderschaften und später von Ritterorden unterhalten. Die Ritterorden übernahmen dieses Kreuz in verschiedenen Farbvariationen.
Der Name Johanniter geht zurück auf die griechische Form des latinisierten Name Johannes Ἰωάννης (Iōannēs) des hebräischen יוחנן (Jochanan) und bedeutet „Gott (JHWH) ist gnädig“.
Der Name Johanneskreuz ist eher nicht gebräuchlich, wenn auch mehr zutreffend.

Das Johanniterkreuz kann auch als Symbol für Sammelstelle gedeutet werden.

Lazarusorden
Der Lazarusorden entstand um das Jahr 1.000. Aus Lazarus ging der Begriff Lazarett hervor.
Der Lazarusorden verwendet das Lazaruskreuz mit Grün. Wobei nicht unbedingt das Kreuz selbst grün sein muss, sondern etwas grünes dabei ist.

Johanniterorden & Malteserorden
Der Johanniterorden enstand um das Jahr 1.000 durch ein von italienischen Kaufleuten in Jerusalem gestiftetes Hospital zum Heiligen Johannes. Aus diesem Hospital entstand nach dem Ersten Kreuzzug der Orden vom Hospital des Heiligen Johannes zu Jerusalem.

Nach der Vertreibung aus Jerusalem siedelte der Orden erst auf Zypern (1291), dann auf Rhodos (1309) und um 1530 letztendlich auf Malta um.
1538 zweigte sich der Orden in den protestantischen Johanniterorden und den katholischen Malteserorden auf. Hierbei entstand der Name Malteser. Aus dem Johanniterorden entstand die heutige Johanniterstiftung.
Johanniterorden und Malteserorden verwenden das Johanniterkreuz in weiß auf roten Grund.


Kreuzformen
Einige Kreuze verbinden Eigenschaften von anderen Kreuzen und stellen so neue Kreuzformen dar. Darunter zählt zum Beispiel das Kreuz (Piek) im Kartenspiel, das aus einem lateinischen Kreuz entstand und ursprünglich ein Schwertkreuz darstellen sollte.
Es bestehen weiterhin einige Kreuzformen, die entweder keinen Namen haben, oder pauschal zu anderen Kreuzen gezählt werden. So wird der Begriff "John's Cross" in englischer Sprache für eine Vielzahl von Kreuzen verwendet.


KeltenkreuzPiekkreuzLateinisches Tatzenkreuz
WiederkreuzKruckenkreuzWeihekreuzAnkerkreuz



Eisernes Kreuz (1813) 
Eisernes Kreuz (1813)
Das Eiserne Kreuz ist ein schwarzes Kreuz, das Eigenschaften aus dem Tatzenkreuz und Prankenkreuz verbindet.
Bei einem Tatzenkreuz sind die verbreiterten Enden nach innen gekerbt.
Bei einem Prankenkreuz sind die Flanken gerade.
Das Eiserne Kreuz wird als eigenständiges Kreuz angesehen, auch wenn es die gleiche Farbgebung  wie das Ordenskreuz vom Deutschen Orden hat.
Zudem hat es einen etwas nach innen versetzten silbernen Saum. Der überstehende schmale Rand ist ebenfalls silber. Es ist insgesamt in seiner Form auf der Vorderseite und Rückseite dreidimensional auf ein etwas größeres silbernes Eisernes Kreuz aufgesetzt. Als Verzierung hat es auf der Vorderseite im senkrechten Balken oben eine Krone, darunter die jeweiligen Initialen der herrschenden Könige, und unten die jeweilige Jahreszahl der Verleihung, sowie in der Mitte einen dreiblättrigen Eichenlaubzweig. Auf der Rückseite hat es im senkrechten Balken oben eine Krone.

Der Orden Eisernes Kreuz wurde vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. am 10. März 1813 für den Verlauf der Befreiungskriege gegen die Vorherrschaft des napoleonischen Frankreich in Mitteleuropa in drei Klassen gestiftet und von Karl Friedrich Schinkel entworfen.
„Sr. Königl. Maj. haben beschlossen, für die Dauer des jetzigen Krieges eine eigenthümliche Auszeichnung des Verdienstes eintreten zu lassen. Sie soll in einem schwarzen in Silber gefaßten Kreuz aus Gußeisen bestehen, und dessen Vorderseite ganz glatt und ohne alle Inschrift bleiben, die Kehrseite aber zu oberst den Namenszug FW mit der Krone, in der Mitte drey Eichenblätter, unter die Jahreszahl 1813 enthalten. Se. Maj. haben allerhöchstselbst die anliegende Zeichnung davon entworfen, und wünschen eine sauber ausgeführte Zeichnung.“
Seit 1945 wird das Eiserne Kreuz nicht mehr als Verdienstorden verliehen.

Das Eiserne Kreuz hat die HTML-Entität ✠ (✠) und trägt fälschlicherweise die Bezeichnung "Maltese Cross".

Kreuz Erster Weltkrieg
Im 1. Weltkrieg wurde ein schwarzes Eisernes Kreuz mit weißem Saum oder Rand, oder auf eine weiße Fläche in quadrat- oder kreisform, auf die Panzer und Militärflugzeuge des Deutschen Reiches aufgezeichnet. Allerdings gab es auf den Fahrzeugen verschiedene Ausführungen dieses Kreuzes. Im Allgemeinen wurden die Kreuze mit dicken Enden und stark gebogenen Flanken gezeichnet oder mit schlanken Enden und wenig gebogenen Flanken, wobei es bei beiden diesbezüglich künstlerische Freiheiten gab.



Balkenkreuz
Balkenkreuz
Ein Balkenkreuz ist an den Flanken und Enden gerade. Der Pfahl und der Balken sind auf ganzer Länge in einer Breite, sowie gleich lang und zentriert in einem Quadrat.
Ein schwarzes Balkenkreuz wurde vom Militär des Deutschen Reichs von 1917-1919 verwendet.
Ein weißes Balkenkreuz wurde vom Militär des Deutschen Reichs von 1935–1940 verwendet.

Ein rotes Balkenkreuz auf weißem Grund wird im Sanitätsdienst verwendet.

Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges war ein weißes Balkenkreuz an den Panzern und Flugzeugen der Wehrmacht angebracht worden. Dieses Kreuz nutzte der Gegner als Visierhilfe. Nach dem Polenfeldzug wurde auf das weiße Balkenkreuz ein schmäleres schwarzes Kreuz gezeichnet. Dabei blieb ein schmaler weißer Saum an den Flanken in Form von vier Winkeln bestehen. Seltener wurde ein weißer Saum an den Enden gelassen. Bei neuer Anbringung wurden auch nur die weißen Winkel gezeichnet. Später bekamen die äußeren Flanken der weißen Winkel zudem noch einen schwarzen Saum.

Balkenkreuz Zweiter Weltkrieg Version 1Balkenkreuz Zweiter Weltkrieg Version 2Balkenkreuz Zweiter Weltkrieg Version 3


Hoheitszeichen der Bundeswehr
Das Hoheitszeichen der Bundeswehr ist ein Verbund aus Eisernem Kreuz und dem Kreuz der Wehrmacht. Es besteht in dieser Form seit 1956.




Swastika/Hakenkreuz in der Kunst

Bananenswastika Bananenhakenkreuz


(Alle Angaben ohne Gewähr)
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Donnerstag, 27. Oktober 2016

Standortkommando Berlin (StOKdo Berlin)

Das Standortkommando Berlin (StOKdo Berlin) wurde 1990 als "Verteidigungsbezirkskommando 100 / Standortkommandantur Berlin" aufgestellt und war von 1990 bis 2013 das für Berlin zuständige Landeskommando der Bundeswehr. Es hatte den Rang eines Verteidigungsbezirkskommandos und wurde deshalb auch Verteidigungsbezirkskommando 100 (VBK 100) genannt. 1997 wurde es in Standortkommando Berlin umebannt.


Verbandsabzeichen vom Standortkommando Berlin (StOKdo Berlin)
Verbandsabzeichen vom Standortkommando Berlin (StOKdo Berlin)

Das interne Verbandsabzeichen vom Standortkommando Berlin (StOKdo Berlin)
Ein weißes französisches Schild mit schwarzem Saum.
Ein Eisernes Kreuz mit nach innen versetztem silbernen Saum und silberner Absetzkante, bei dem die den Saum überragenden Flächen schwarz sind. Im Pfahl des Kreuzes oben eine Krone und unten das Stiftungsjahr vom Eisernen Kreuz "1813". Im Balken des Kreuzes (heraldisch) vorne/rechts ein nach (heraldisch) vorne/rechts ausgerichtetes Eichenlaubblatt und hinten/links ein nach (heraldisch) hinten/links ausgerichtetes Eichenlaubblatt. An der Herzstelle belegt mit einer rot gesäumten silbernen Scheibe mit einem nach (heraldisch) vorne/rechts schreitenden schwarzen, rot bezungten und rot bewehrten Bären (Berliner Bär). In einfacherer Ausführung ist der Bär schwarz bezungt und schwarz bewehrt.

Die Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) unterstanden den Wehrbereichskommandos (WBK). Die Verteidigungsbezirkskommandos waren ab 2001 in der Territorialen Wehrverwaltung der Bundeswehr die untersten Kommandobehörden. 2007 wurden die Verteidigungsbezirkskommandos durch die Landeskommandos (LKdo), Bezirksverbindungskommandos (BVK) und Kreisverbindungskommandos (KVK) ersetzt.

Das Verteidigungsbezirkskommando 100 wurde 1990 erstmals aufgestellt. 1997 erfolgte die Umbennenung in Standortkommando Berlin. Bis Mitte 2007 behielt es den Rang eines Verteidigungsbezirkskommandos (VBK). Ab 2007 übernahm es die Aufgaben des (nicht aufgestellten) Landeskommando Berlin.
Im Jahr 2013 wurde das Standortkommando Berlin aufgelöst.

Erster Standort: Kaserne des Telegraphen-Bataillon Nr. 1 der preußischen Armee, Berlin-Treptow (heute Bundeskriminalamt)
1992: Garde-Schützen-Kaserne, Berlin-Lichterfelde
1992: Kaserne Rummelsburg, Berlin-Rummelsburg
1995: Kaserne Am Weidendamm, Berlin-Mitte
1995: Julius-Leber-Kaserne, Berlin-Wedding

Von 1997 bis 2002 war das Jägerbataillon 1 "Berlin" (JgBtl 1) dem Standortkommando Berlin unterstellt. Davor hieß es von 1990 bis 1997 Jägerbataillon 581 (JgBtl 581) und war der Panzerbrigade 42 "Brandenburg" unterstellt.

Bei der der Potsdamer Konferenz auf Schloss Cecilienhof im Jahr 1945 wurden nicht nur durch Harry S. Truman die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki angeordnet und durch Josef Stalin das Ende Preußens vollzogen, sondern auch beschlossen dass in Berlin kein deutsches Militär mehr aufgestellt wird. Die anfallenden Aufgaben wurden von den Alliierten Kommandanturen übernommen. Die DDR hatte 1962 dennoch mit Billigung der UdSSR eine Stadtkommandantur Berlin (Stadtkommandantur der Hauptstadt der DDR) aufgestellt, die bis 1971 in Karlshorst und danach am Alexanderplatz stationiert war.
Mit der Aufstellung des Verteidigungsbezirkskommando 100 im Jahr 1990 wurde erstmals nach 1945 wieder regulär deutsches Militär in Berlin aufgestellt.

Gliederung im Heer der Zukunft (2001 bis 2006)
Bundeswehr (Heer)
-Wehrbereichskommando III (WBK III), Erfurt
-- Landeskommando Brandenburg (LKdo Brandenburg), Potsdam
-- Landeskommando Anhalt (LKdo Anhalt), Magdeburg
-- Landeskommando Sachsen (LKdo Sachsen), Dresden
-- Landeskommando Thüringen (LKdo Thüringen), Erfurt
-- Standortkommando Berlin (StOKdo Berlin), Berlin
--- Stabs- und Versorgungskompanie
--- Feldjägerbataillon 350 (FJgBtl 350), Berlin und Storkow (Mark)
--- Stabsmusikkorps der Bundeswehr (StMusKorps Bw), Berlin
--- Wachbataillon beim Bundesministerium der Verteidigung (WachBtl BMVg), Berlin und Siegburg

Die Aufgaben des Standortkommandos Berlin wurden 2013 durch den "General für Standortaufgaben Berlin" im Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr (KdoTerrAufgBw) übernommen.


(Alle Angaben ohne Gewähr)
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Verteidigungsbezirkskommando 34 Arnsberg (VBK 34)

Das Verteidigungsbezirkskommando 34 Arnsberg (VBK 34) wurde 1958 als Territorialer Verteidigungsstab III D in der Garnisonsstadt Arnsberg (Westfalen) aufgestellt und 2007 aufgelöst. Arnsberg war von 1803 bis 1816 und seit den 1930er-Jahren bis 2006 Garnisonsstadt.


Internes Verbandsabzeichen des VBK 34 Arnsberg
Internes Verbandsabzeichen des VBK 34 Arnsberg
(Version: Brustanhänger geätzt mit Kunstharzüberzug)

Internes Verbandsabzeichen des VBK 34 Arnsberg
Das Verbandsabzeichen des VBK 34 ist dem Wappen der Stadt Arnsberg nachempfunden.
Blasonierung:
Ein mittelgotisches Schild in wittelsbachisch-bayerischem Blau mit schwarzem Saum. Ein zweidrittelhohes Hoheitszeichen der Bundeswehr von 1956 (Eisernes Kreuz von 1913) in Schwarz mit geraden Flanken und ohne den weißen Flankenrand sowie mit freistehenden schwarzen Flankenrändern. Belegt mit einem halbhohen nach (heraldisch) rechts/vorne blickenden gold bewehrten weißen Adler.

Bei Brustanhänger in Reliefprägung ist der Schild in wittelsbachisch-bayerischem Blau mit herstellungsbedingtem silbernen Saum. Die Flanken des Kreuzes und deren schwarzer freistehender Saum sind gebogen. Das Kreuz ist belegt mit einem gelb bewehrten schwarzen Adler. Alle Formen haben jeweils einen herstellungsbedingten silbernen Rand ringsum.

Bei geätztem Brustanhänger mit Kunstharzüberzug ist der Schild in Dunkelblau (siehe Bild) oder wittelsbachisch-bayerischem Blau mit goldenen Saum. Die Flanken des Kreuzes und deren schwarzer freistehender Saum sind gebogen. Das Kreuz ist belegt mit einem gelb bewehrten schwarzen Adler. Alle Formen haben jeweils einen herstellungsbedingten goldenen Rand ringsum sowie der Kopf, die Flügelspannen bis Flügelspitzen und der Schwanz des Adlers sind komplett in Gold.

Arnsberger Wappen
Ein frühgotisches Schild in wittelsbachisch-bayerischem Blau mit einem nach (heraldisch) rechts/vorne blickenden gold bewehrten silbernen Adler.
Der Arnsberger Adler gilt als eines der ältesten Wappenbilder in Deutschland.
Das Arnsberger Wappen erscheint erstmals 1154 auf einem Siegel des Arnsberger Grafen Heinrich I. (Heinrich von Arnsberg) mit einem (heraldisch) nach rechts/vorne blickendem gold bewehrten silbernen Adler auf rotem Feld. Mit der Erlangung des Stadtrechts im Jahr 1278 wird dieses Siegel zum Siegel der Stadt Arnsberg.
Die rote Farbe des Wappenschildes wurde im 17. Jahrhundert gegen das wittelsbachisch-bayerische Blau getauscht.
Ein (einköpfiger) Adler ist ein imperiales Zeichen.

Verteidigungsbezirkskommandos
Die Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) unterstanden den Wehrbereichskommandos (WBK). Die Verteidigungsbezirkskommandos waren ab 2001 in der Territorialen Wehrverwaltung der Bundeswehr die untersten Kommandobehörden. 2007 wurden die Verteidigungsbezirkskommandos durch die Landeskommandos (LKdo), Bezirksverbindungskommandos (BVK) und Kreisverbindungskommandos (KVK) ersetzt.

Gliederung in der Heeresstruktur IV 1980–1990 (Territorialheer der Bundeswehr)
Führungsstab des Heeres, Bonn (Stellvertreter des Inspekteurs des Heeres)
- Territorialkommando Nord (TerrKdo Nord), Mönchengladbach (JHQ Rheindahlen)
-- Wehrbereichskommando III (WBK III), Düsseldorf
--- Verteidigungsbezirkskommando 34 (VBK 34), Arnsberg
---- Stab (gekadert)/ Stabskompanie Verteidigungsbezirkskommando 34 (GerEinh), Arnsberg
----- Fernmeldekompanie 734 (GerEinh), Menden
----- Nachschubkompanie 734 (GerEinh), Menden
----- Instandsetzungskompanie 734 (GerEinh), Menden
----- Verteidigungskreiskommando 342 (VKK 342), Lippstadt
------ Stab (gekadert)/ Stabskompanie Verteidigungskreiskommando 342 (GerEinh), Lippstadt
------ Wehrleit- und Ersatzbataillon 818 (GerEinh), Erwitte
----- Verteidigungskreiskommando 343 (VKK 343), Dortmund
------ Stab (gekadert)/ Stabskompanie Verteidigungskreiskommando 343 (GerEinh), Dortmund
------ Heimatschutzkompanie 3431 (GerEinh), Dortmund
------ Heimatschutzkompanie 3432 (GerEinh), Dortmund
------ Wehrleit- und Ersatzbataillon 819 (GerEinh), Dortmund
------ Wehrleit- und Ersatzbataillon 831 (GerEinh), Hamm
------ Bundeswehrfachschulkompanie Hamm, Hamm
------ Fachausbildungskompanie Unna, Unna
----- Verteidigungskreiskommando 344 (VKK 344), Hemer
------ Stab (gekadert)/ Stabskompanie Verteidigungskreiskommando 344 (GerEinh), Hemer
------ Heimatschutzkompanie 3441 (GerEinh), Menden
------ Heimatschutzkompanie 3442 (GerEinh), Menden
------ Wehrleit- und Ersatzbataillon 815 (GerEinh), Menden
------ Wehrleit- und Ersatzbataillon 821 (GerEinh), Erwitte
----- Verteidigungskreiskommando 345 (VKK 345), Siegen
------ Stab (gekadert)/ Stabskompanie Verteidigungskreiskommando 345 (GerEinh), Siegen
------ Wehrleit- und Ersatzbataillon 822 (GerEinh), Siegen
(GerEinh = Geräteeinheit)

Gliederung in der Heeresstruktur V 1990–2001 (Territorialheer der Bundeswehr)
Wehrbereichskommando III/7. Panzerdivision (WBK III / 7. PzDiv)
...
- Verteidigungsbezirkskommando 34 (VBK 34), Arnsberg
...

Mit der Auflösung des Verteidigungsbezirkskommando 34 wurde auch das "Arnsberger" Heimatschutzbataillon 631 im Jahre 2007 aufgelöst.

Heimatschutzbataillon 631
Die Heimatschutzbataillone (HSchBtl) waren Teil der Reserveplanung des Territorialheeres der Bundeswehr und in die Verteidigungsbezirkskommandos (VBK) eingegliedert. Die Streitkräftebasis hat die Heimatschutzbataillone im Jahr 2007 außer Dienst gestellt. Als Nachfolger der Heimatschutzbataillone wurden 2012 die Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte aufgestellt.

Die Heimatschutzbataillone wurden ab 1992/93 aufgestellt und gingen zum Teil aus den Jägerbataillonen der Heimatschutzbrigaden hervor. Einige Heimatschutzbataillone behielten die Nummer des Jägerbataillons bei, aus dem sie hervorgingen.

Gliederung in der Heeresstruktur V 1990–2001
Bundeswehr (Heer)
- Territorialkommando Nord (TerrKdo Nord), Mönchengladbach (JHQ Rheindahlen)
-- Wehrbereichskommando III (WBK III), Düsseldorf
--- Verteidigungsbezirkskommando 34 (VBK 34), Arnsberg
---- Heimatschutzbataillon 631, Hemer (Blücher-Kaserne)

In Menden-Horlecke (Sauerland), Nachbarort von Arnsberg, gab es in der Heeresstruktur IV (1980–1990) das Jägerbataillon 631 (JgBtl 631). Es ist möglich, dass das Heimatschutzbataillon 631 aus diesem hervor ging, aber nicht nachgewiesen.

Gliederung in der Heeresstruktur IV (1980–1990)
Wehrbereichskommando (WBK III)
- Heimatschutzbrigade 63 (HSchBrig 63, GerEinh), Düsseldorf
-- Jägerbataillon 631 (JgBtl 631, GerEinh), Menden-Horlecke
--- 1./JgBtl 631 (GerEinh) (Stabs- und Versorgungskompanie) [180]
--- 2./JgBtl 631 (GerEinh) (Jägerkompanie, 3x Milan) [132]
--- 3./JgBtl 631 (GerEinh) (Jägerkompanie, 3x Milan) [132]
--- 4./JgBtl 631 (GerEinh) (Jägerkompanie, 3x Milan) [132]
--- 5./JgBtl 631 (GerEinh) (Schwere Kompanie, 7x KPz M48, 6x Mrs 120mm) [106]
(GerEinh = Geräteeinheit)

Die Heimatschutzbrigade 63 wurde 1982 neu aufgestellt.
Vorgänger der Heimatschutzbrigaden 51 bis 56 waren in der Heeresstruktur III (1970–1979) die Heimatschutzkommandos 13 bis 18 mit je zwei teilaktiven Jägerregimentern.


(Alle Angaben ohne Gewähr)
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Sonntag, 23. Oktober 2016

Grenzschutz-Fliegergruppe Sankt Augustin Hangelar

Die Grenzschutz-Fliegergruppe war eine Einheit des Bundesgrenzschutz. Ihr waren die Grenzschutz-Fliegerstaffeln des Bundesgrenzschutz unterstellt.
2005 wurde die Grenzschutz-Fliegergruppe umgewandelt in Bundespolizei-Fliegergruppe.


Verbandsabzeichen (Wappen) der Grenzschutz-Fliegergruppe Sankt Augustin
Verbandsabzeichen (Wappen) der Grenzschutz-Fliegergruppe Sankt Augustin

Das interne Verbandsabzeichen (Wappen) der Grenzschutz-Fliegergruppe bis 2005
Blasonierung:
Das Wappenschild viermal gespalten in den Farben Gold, Rot, Weiß, Blau, Grün.
Ein Bord in Silber mit schwarzem Schriftzug "GRENZSCHUTZ • FLIEGERGRUPPE", (oben keine Schrift).
Oben im Bord über die Hälfte ihrer Höhe in das Wappenschild ragend eine schwarz gesäumte silberne Fliegerschwinge über die gesamte Breite. (Abzeichen: weiße Fliegerschwinge).
Darunter ein nach (heraldisch) links/hinten stehender gelber Pirol mit schwarzen Flügeln, Schnabel, Schwanz und Füßen. Der Schwanz ragt in das Bord zwischen den Buchstaben Z und S.
Unten ein in Weiß gesäumtes schwarzes taktisches Zeichen für Hubschrauber.

Bedeutung:
Fliegerschwinge: Ein Zeichen der Luftfahrt. Auch Pilotenschwinge genannt. Stilisierte Adlerflügel. In der Heraldik ein Offener Flug.
Pirol: Rufzeichen der Hubschrauberstaffeln des Bundesgrenzschutz / der Bundespolizei.
Taktisches Zeichen für Hubschrauber: Hubschrauberstaffeln.
Die Farben Gold, Rot, Weiß, Blau, Grün: Je eine Farbe steht für eine der 5 Grenzschutzkommandos, mit unterstellten Grenzschutz-Fliegerstaffeln. Die Farben wurden übernommen von der Farbfolge der Preußischen Armee (eingeführt bei der Heeresreform unter Oberst/Generalmajor Gerhard von Scharnhorst, 1806-1808):
Weiß - Rot - Gelb - Blau - Grün - Braun
Weiß - Rot - Gelb - Blau - Grün - Braun
(Braun in der Preußischen Armee erst später eingeführt für Schwere Kompanien; bei der Bundeswehr schwarz)
(Beim BGS kein Braun verwendet, stattdessen Violett (Erikaviolett) und Braunorange als Zusatzfarben)

Die Farben der Grenzschutzkommandos ab 1954:
GSK Süd = Weiß Weiß
GSK Mitte = Rot Rot
GSK Nord = Gelb  Gelb
GSK Küste = Blau Blau
Kommando der Schulen = Grün Grün

Die Farben der Grenzschutzkommandos ab 1975:
GSK Süd = Weiß Weiß
GSK Mitte = Rot Rot
GSK Nord = Gelb Gelb
GSK Küste = Blau Blau
GSK West = Grün Grün
GS-Schulen = Violett (Erikaviolett)

Die Farben der Grenzschutzpräsidien ab 1992:
GS-Präsidium Süd = Weiß Weiß
GS-Präsidium Mitte = Rot Rot
GS-Präsidium Nord = Gelb Gelb
GS-Präsidium Küste = Blau Blau
GS-Präsidium West = Grün Grün
GS-Präsidium Ost = Braunorange
GS-Schulen = Violett (Erikaviolett)

Die Farben der Grenzschutzpräsidien ab 1998:
GS-Präsidium Süd = Weiß Weiß
GS-Präsidium Mitte = Rot Rot
GS-Präsidium Ost = Gelb Gelb
GS-Präsidium Nord = Blau Blau
GS-Schulen = Violett (Erikaviolett)

Die Grenzschutz-Fliegerstaffeln, die einem Grenzschutzpräsidium mit anderer Zusatzbezeichnung unterstellt wurden, legten neue Verbandsabzeichen an, bei denen vorhandener Text, der in den bisherigen Verbandsabzeichen vorhanden war, entfernt wurde. Das Aussehen und die Farben ihrer Verbandsabzeichen blieben ansonsten gleich.

Die Farben der Bundespolizei ab 2005:
Bundespolizeiakademie (Lübeck) =  = Violett (Erikaviolett)

Mit der Umgliederung in Bundespolizei bestehen statt der 4 Grenzschutzpräsidien 8 Bundespolizeidirektionen. Damit geht die Farbverteilung nicht auf.

Die Bundespolizei-Fliegergruppe hat ein neues Verbandsabzeichen (Wappen) eingeführt.

Die Fliegerstaffeln haben die Farben ihrer ehemaligen Grenzschutzkommandos beibehalten.
Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim = Weiß Weiß (BPOLFLS OBS)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Sankt Augustin = Rot Rot (BPOLFLS SAT)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuldatal = Rot Rot (BPOLFLS FDT)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg = Gelb Gelb (BPOLFLS BLU)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf = Blau Blau (BPOLFLS FUD)

Das interne Verbandsabzeichen (Wappen) der Grenzschutz-Fliegergruppe bis 2005 mit Unterschieden
Aufnäher:
- Mit Schriftzug "BUNDESGRENZSCHUTZ-FLIEGERGRUPPE"
- Mit goldener Fliegerschwinge und mit Schriftzug "BUNDESPOLIZEI-FLIEGERGRUPPE"


Das interne Verbandsabzeichen (Wappen) der Bundespolizei-Fliegergruppe Sankt Augustin (BPOLFLG SAT) ab 2005
Blasonierung:
Ein silbernes Bord mit schwarzem Schriftzug "BUNDESPOLIZEI-FLIEGERGRUPPE", (oben keine Schrift).
Oben eine schwarz abgesetzte silberne Fliegerschwinge über die gesamte Breite.
Schild in Blau mit oben einem nach (heraldisch) rechts/vorne fliegenden gelben Pirol mit weißen Flügeln und Krallen zur Landung angesetzt, darunter (heraldisch) rechts/vorne eine weiß gesäumte blaue Europaflagge, die mit 3 weißen Bändern (2 sichtbar) an einer auf 10 Uhr stehenden goldenen Fahnenstange mit Spitze befestigt ist und (heraldisch) rechts/hinten ein nach (heraldisch) links/hinten gekipptes und gekerbtes Wappenschild mit Balken in Deutschland-Farben, das die Europaflagge überdeckt, so dass nur 8 und ein halber der 12 Sterne zu sehen sind.

Chronik

1951: Gründung der Grenzschutzabteilung Bau (motorisiert), (GSA Bau; GSAB)
kurz darauf: Umbenennung in Grenzschutzabteilung Technisch - Mitte (GSA T Mitte) mit Unterstellung zum Grenzschutzkommando Mitte.

1955: Aufstellung der Grenzschutz-Fliegergruppe Sankt Augustin am Flugplatz Bonn/Hangelar in Sankt Augustin-Hangelar.

1970: Aufstellung der Grenzschutzabteilung "Bonn" (GSA Bonn)

1975: Einrichtung des Grenzschutzkommando West (GSK West) und der Grenzschutzverwaltung West (GSV West) in Bonn in der Villemombler Straße, mit Grenzschutzabteilung Technisch West (GSA T West; ehem. GSA T Mitte), Grenzschutzgruppe 9 (GSG 9) und Grenzschutz-Fliegergruppe West.

1986: Umbenennung der GSA Bonn in Grenzschutzabteilung West 1 und Umbenennung der GSA T West in Grenzschutzabteilung West 2.

1992: Zusammenlegung von GSK West und GSV West zu Bundesgrenzschutzpräsidium West.

1994: Aufstellung der Grenzschutzgruppe Bonn (GSG Bonn)

1998: Umgliederung der GSG Bonn in Bundesgrenzschutzabteilung Sankt Augustin und Aufstellung der Grenzschutz-Fliegerstaffel West (Sankt Augustin) durch Ausgliederung der Stabs- und Ausbildungstaffel aus der Grenzschutz-Fliegergruppe West (Sankt Aukustin).

2000: Umzug aller Einheiten von Bonn zum Flugplatz Bonn/Hangelar in Sankt Augustin-Hangelar.

2005/8: Umbenennung/Umgliederung der Einheiten in:
Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
- Bundespolizeidirektion Sankt Augustin (BPOLD Sankt Augustin)
- Direktion Bundesbereitschaftspolizei Fuldatal
-- Bundespolizeiabteilung Sankt Augustin (BPOLABT Sankt Augustin)
- Bundespolizei-Fliegergruppe Sankt Augustin (BPOLFLG STA) [Neues internes Verbandsabzeichen]
--- Bundespolizei-Fliegerstaffel Sankt Augustin (BPOLFLS STA)
- GSG 9 der Bundespolizei (GSG 9 BPOL, Sankt Augustin)
[es gibt noch mehr Einheiten in Sankt Augustin]

Zivilschutz-Hubschrauber Christoph:
Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf: Hannover (Christoph 4), Siblin (Christoph 12), Bielefeld (Christoph 13) und Hamburg (Christoph 29)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg: Güstrow (Christoph 34) und Brandenburg (Christoph 35)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuldatal (BPOLFLS FDT): Frankfurt/Main (Christoph 2) und Kassel (Christoph 7),
Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim: Traunstein (Christoph 14) und Kempten (Christoph 17)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Sankt Augustin (BPOLFLS STA): Köln (Christoph 3) und Duisburg (Christoph 9)




Weitere Schreibweisen:
Bundesgrenzschutzfliegergruppe St. Augustin
Bundesgrenzschutz-Fliegergruppe St. Augustin
Grenzschutzfliegergruppe St. Augustin
Grenzschutz-Fliegergruppe St. Augustin
Bundespolizei-Fliegergruppe St. Augustin
Bundespolizeifliegergruppe St. Augustin


(Alle Angaben ohne Gewähr)
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Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf

Die Grenzschutz-Fliegerstaffel Küste in Fuhlendorf bei Bad Bramstedt in Schleswig-Holstein war Teil der Grenzschutz-Fliegergruppe des Bundesgrenzschutzes. Sie war bis 1998 Teil vom Grenzschutzkommando Küste und danach vom Bundesgrenzschutzpräsidium NORD.
Sie wurde 2005 umbenannt in Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf und besteht als diese weiter.
Verbandsabzeichen der Grenzschutz-Fliegerstaffel NORD (Fuhlendorf) und Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf
Verbandsabzeichen der Grenzschutz-Fliegerstaffel NORD (Fuhlendorf) und Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf

Das interne Verbandsabzeichen (Wappen) der Grenzschutz-Fliegerstaffel NORD (Fuhlendorf) ab 1998 und der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf ab 2005
Blasonierung:
Ein Schildhaupt in Schwarz mit silberner Fliegerschwinge über die gesamte Breite.
Das Wappenschild in Blau mit schwarzem Rand und einem nach (heraldisch) links/hinten gerichtetes gelben Seepferdchen (Hippocampus) mit nach (heraldisch) rechts/vorne ausgerollten Schwanz und ohne Rückenflosse, sondern am gesamten Rücken neunmal gezackt.

Das interne Verbandsabzeichen (Wappen) der Grenzschutz-Fliegerstaffel Küste (Fuhlendorf) vor 1998
Blasonierung:
Ein Schildhaupt in Weiß mit schwarzem Schriftzug: "GS-Fliegerstaffel Küste".
Das Wappenschild in Blau mit schwarzem Rand und einem nach (heraldisch) links/hinten gerichtetes gelben Seepferdchen (Hippocampus) mit nach (heraldisch) rechts/vorne ausgerollten Schwanz und ohne Rückenflosse, sondern am gesamten Rücken neunmal gezackt.

Bedeutung:
Fliegerschwinge: Ein Zeichen der Luftfahrt. Auch Pilotenschwinge genannt. Stilisierte Adlerflügel. In der Heraldik ein Offener Flug.
Seepferdchen (Hippocampus): Symbolisierung für Küste. Einige Küstenstädte haben ein Seepferdchen in ihrem Wappen.
Die Farbe Blau: Jedes der 5 Grenzschutzkommandos, mit unterstellten Grenzschutz-Fliegerstaffeln, erhielt eine Farbe. Die Farben wurden übernommen von der Farbfolge der Preußischen Armee (eingeführt bei der Heeresreform unter Oberst/Generalmajor Gerhard von Scharnhorst, 1806-1808):
Weiß - Rot - Gelb - Blau - Grün - Braun
Weiß - Rot - Gelb - Blau - Grün - Braun
(Braun in der Preußischen Armee erst später eingeführt für Schwere Kompanien; bei der Bundeswehr schwarz)
(Beim BGS kein Braun verwendet, stattdessen Violett (Erikaviolett) und Braunorange als Zusatzfarben)

Die Farben der Grenzschutzkommandos ab 1954:
GSK Süd = Weiß Weiß
GSK Mitte = Rot Rot
GSK Nord = Gelb  Gelb
GSK Küste = Blau Blau
Kommando der Schulen = Grün Grün

Die Farben der Grenzschutzkommandos ab 1975:
GSK Süd = Weiß Weiß
GSK Mitte = Rot Rot
GSK Nord = Gelb Gelb
GSK Küste = Blau Blau
GSK West = Grün Grün
GS-Schulen = Violett (Erikaviolett)

Die Farben der Grenzschutzpräsidien ab 1992:
GS-Präsidium Süd = Weiß Weiß
GS-Präsidium Mitte = Rot Rot
GS-Präsidium Nord = Gelb Gelb
GS-Präsidium Küste = Blau Blau
GS-Präsidium West = Grün Grün
GS-Präsidium Ost = Braunorange
GS-Schulen = Violett (Erikaviolett)

Die Farben der Grenzschutzpräsidien ab 1998:
GS-Präsidium Süd = Weiß Weiß
GS-Präsidium Mitte = Rot Rot
GS-Präsidium Ost = Gelb Gelb
GS-Präsidium Nord = Blau Blau
GS-Schulen = Violett (Erikaviolett)
(Angaben ohne Gewähr)

Die Grenzschutz-Fliegerstaffeln, die einem Grenzschutzpräsidium mit anderer Zusatzbezeichnung unterstellt wurden, legten neue Verbandsabzeichen an, bei denen vorhandener Text, der in den bisherigen Verbandsabzeichen vorhanden war, entfernt wurde. Das Aussehen und die Farben ihrer Verbandsabzeichen blieben ansonsten gleich.

Die Farben der Bundespolizei ab 2005:
Bundespolizeiakademie (Lübeck) =  = Violett (Erikaviolett)

Mit der Umgliederung in Bundespolizei bestehen statt der 4 Grenzschutzpräsidien 8 Bundespolizeidirektionen. Damit geht die Farbverteilung nicht auf.

Die Bundespolizei-Fliegergruppe hat ein neues Verbandsabzeichen (Wappen) eingeführt.

Die Fliegerstaffeln haben die Farben ihrer ehemaligen Grenzschutzkommandos beibehalten.
Bundespolizei-Fliegerstaffel Oberschleißheim = Weiß Weiß (BPOLFLS OBS)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Sankt Augustin = Rot Rot (BPOLFLS SAT)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuldatal = Rot Rot (BPOLFLS FDT)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Blumberg = Gelb Gelb (BPOLFLS BLU)
Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf = Blau Blau (BPOLFLS FUD)

Chronik

1963 Als Grenzschutz-Fliegerstaffel Küste am Flugplatz Hartenholm aufgestellt; Teil des Grenzschutzkommando Küste (GSK Küste).
Grenzschutz-Fliegerstaffel Küste (Hartenholm)

1969 Verlegung nach Fuhlendorf bei Bad Bramstedt.
Grenzschutz-Fliegerstaffel Küste (Fuhlendorf)

1992 Die Grenzschutzverwaltungen und die Grenzschutzkommandos wurden als Grenzschutzpräsidium zusammengelegt.
Grenzschutzpräsidium NORD in Bad Bramstedt.
Grenzschutz-Fliegerstaffel NORD Fuhlendorf.

1998 Neugründung der Grenzschutz-Fliegerstaffel Nord durch Zusammenlegung der Grenzschutz-Fliegerstaffel Nord (Fuhlendorf) mit der Grenzschutz-Fliegerstaffel West (Gifhorn).
Grenzschutz-Fliegerstaffel NORD Fuhlendorf
Grenzschutz-Fliegerstaffel NORD Fuhlendorf - Stützpunkt Gifhorn

Die Grenzschutz-Fliegerstaffel NORD Fuhlendorf hatte unter anderem folgende Aufgaben:
- Grenzsicherung auf See
- Schifffahrtspolizei
- Fischereischutz

Rettungshubschrauber Christoph
Dem Grenzschutzpräsidium Nord in Bad Bramstedt waren unterstellt:
Rettungshubschrauber Christoph 4, 8, 12, 13, 34 und 36.

2005 Der Bundesgrenzschutz wird in Bundespolizei umbenannt.

Struktur:
Bundespolizeipräsidium (Potsdam)
- Bundespolizei-Fliegergruppe (Sankt Augustin)
-- Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf
--- Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf - Stützpunkt Gifhorn (Bundespolizei-Flugdienst)

Die Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf ist die größte Fliegerstaffel der Bundespolizei.

Unter dem Namen "Seepferdchen-Flieger" werden die Hubschrauber auch außerhalb des deutschen Luftraums im Rahmen gemeinsamer Frontex Operationen verschiedener EU-Staaten eingesetzt.




Weitere Schreibweisen:
Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Küste (Hartenholm)
BGS-Fliegerstaffel Küste (Hartenholm)
Grenzschutz-Fliegerstaffel Küste (Hartenholm)
Grenzschutzfliegerstaffel Küste (Hartenholm)
GS-Fliegerstaffel Küste (Hartenholm)
Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Küste (Fuhlendorf)
BGS-Fliegerstaffel Küste (Fuhlendorf)
Grenzschutz-Fliegerstaffel Küste (Fuhlendorf)
Grenzschutzfliegerstaffel Küste (Fuhlendorf)
GS-Fliegerstaffel Küste (Fuhlendorf)
Bundesgrenzschutz-Fliegerstaffel Nord Fuhlendorf
BGS-Fliegerstaffel NORD Fuhlendorf
Grenzschutz-Fliegerstaffel Nord Fuhlendorf
Grenzschutzfliegerstaffel Nord Fuhlendorf
GS-Fliegerstaffel NORD Fuhlendorf
Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf
BPOLFLS Fuhlendorf


(Alle Angaben ohne Gewähr)
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Nachschubkompanie 320 (NschKp 320)

bis 1972 Transportkompanie 4./326 (TrspKp 4./326)


Verbandsabzeichen (Wappen) der Nachschubkompanie 320 (NschKp 320)
Verbandsabzeichen (Wappen) der Nachschubkompanie 320 (NschKp 320)

Das interne Verbandsabzeichen (Wappen) der Nachschubkompanie 320 (NschKp 320)
Blasonierung:
Rot bordiert
Im Schildfuß in Blau zwei goldene Kreuze über drei silbernen Wellenfäden.
Oben in Weiß mittig ein schwarzer Bundesadler.
Darunter ein schwarzes sechsspeichiges Rad in einem schwarzen U.

Bedeutung:
Kreuze = vereinfachte Steckkreuze, stehen für die ehemalige Grafschaft Delmenhorst.
Wellenkämme = Wasserreichtum der Region.
Rad = Transport.

Struktur bis 1972:
Bundeswehr (Heer)
- ...
-- Versorgungsbataillon 326
--- 4. Kompanie Versorgungsbataillon 326 (Transportkompanie 4./326, TrspKp 4./326), Bremen-Vahr, Lettow-Vorbeck-Kaserne

1972: Umgliederung der Transportkompanie 4./326 in Nachschubkompanie 320 (NschKp 320).

Struktur von 1972 bis 1993:
Bundeswehr (Heer)
- 11. Panzergrenadierdivision (11. PzGrenDiv)
-- Panzergrenadierbrigade 32 (PzGrenBrig 32)
--- Nachschubkompanie 320 (NschKp 320)

Versorger für die Panzergrenadierbrigade 32 in Schwanewede bei Bremen.

1972: Versorgungsbataillon 326 aufgelöst in Instandsetzungskompanie 320 und Nachschubkompanie 320.

1987: Umzug in die Weser-Geest-Kaserne in Lager Neuenkirchen bei Schwanewede

Weser-Geest-Kaserne:
ab 1938/39 Marinegemeinschaftslager Neuenkirchen
ab 1940 auch Arbeitserziehungslager der Gestapo Bremen
ab 1945 Marinehospital der US-Armee
ab 1947 Evangelisches Hospital Neuenkirchen.
ab 1962 Camp Neuenkirchen der Bundeswehr.
ab 1987 Weser-Geest-Kaserne der Bundeswehr.
2004 Abzug der Bundeswehr.

1993: Umgliederung in 7. Kompanie Nachschubbataillon 804 (NschBtl 804, teilaktiv; 7./NschBtl 804, Geräteumschlagkompanie) in Delmenhorst, angeschlossen an Nachschubbataillon 11 in Delmenhorst, Feldwebel-Lilienthal-Kaserne.

Struktur von 1993 bis 2001:
Bundeswehr (Heer)
- WBKII/1.PzDiv (Wehrbereichskommando II/1. Panzerdivision)
-- Logistikregiment 1 (LogRgt 1)
--- Nachschubbataillon 11 (NschBtl 11)
--- Nachschubbataillon 804 (NschBtl 804, teilaktiv)
---- 7. Kompanie Nachschubbataillon 804 (7./NschBtl 804, Geräteumschlagkompanie)

2002: Umgliederung in 4. Kompanie Logistikbataillon 161 (4./LogBtl 161) in Delmenhorst, Feldwebel-Lilienthal-Kaserne.

Struktur seit 2001:
Bundeswehr (Streitkräftebasis)
- Logistikkommando der Bundeswehr (LogKdoBw)
-- Logistikbataillon 161 (LogBtl 161)
--- 4. Kompanie Logistikbataillon 161 (4./LogBtl 161)


(Alle Angaben ohne Gewähr)
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