Freitag, 29. Januar 2016

Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie

In diesem Tutorial wird eine bessere Methode erklärt, die die Pfeilspitzen präziser gestalten und die Pfeilspitzen in Linienfarbe einfärben lässt.
Die Pfeilspitzen in Inkscape erfreuen sich einer großen Beliebtheit. Leider sind sie nur ein Effekt und deswegen in ihrer Bearbeitung sehr eingeschränkt. Die weit verbreitete Methode  das Einfärben der Pfeilspitze in die Linienfarbe  ist leider sehr ungenau. Die Pfeilspitzen ragen über den Start- oder Endpunkt (Ankerpunkt) hinaus.

------------------------------- !!! UPDATE 2017 !!! -------------------------------
Mit Version Inkscape 0.92 färben sich die Pfeilspitzen automatisch mit.
Wenn eine Pfeilspitze dennoch mal eine andere Farbe hat, dann reicht ein anklicken dieser.
Allerdings bleiben die Pfeilspitzen mit dieser Methode weiterhin sehr unpräzise.
Der im nächsten Screenshot gezeigte Menü-Eintrag wurde entfernt.
Für präzise Pfeilspitzen in Inkscape ist das Tutorial weiterhin gültig.
Nur der Punkt mit dem Färben der Pfeilspitze ist nicht mehr nötig.
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(veraltet) Unpräzise Methode: Erweiterungen → Pfad modifizieren → Färbe Markierungen wie Striche.
Wie hier schon zu sehen ist, ragt die Pfeilspitze über den End-Ankerpunkt hinaus. Das verhindert ein präzises Arbeiten. Im folgenden wird dem Problem Abhilfe geschaffen.
Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie
Unpräzise Methode: Erweiterungen → Pfad modifizieren → Färbe Markierungen wie Striche.

Präzise Methode

1.)
Setzen der Pfeilspitze und festlegen der Breite der Linie samt Pfeilspitze mittels Breite der Kontur des Pfades.
Beim Erstellen einer Linie (eines Pfades) mit einer Pfeilspitze (Arrow) ist Anfangs keine besondere vorgehensweise zu beachten. Der Start- und/oder End-Ankerpunkt des Pfades wird genau dort gesetzt, wo die Spitze des Pfeiles hinzeigen soll. Damit der Pfad sichtbar ist, bekommt er eine Kontur mit einer Breite. Diese Kontur-Breite wird von der Pfeilspitze übernommen. Es ist hier schon zu sehen, dass die Pfeilspitze (Endmarkierung) über den End-Ankerpunkt hinausragt.
Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie
Die Pfeilspitze (Endmarkierung) ragt über den End-Ankerpunkt hinaus.
Info: Wenn zwei Pfeilspitzen, also eine Start- und Endmarkierung gesetzt ist, dann müssen die Arbeitsschritte 3, 4 und 5 für jede Pfeilspitze durchgeführt werden. Beide Pfeilspitzen werden in Punkt 2 in Pfade umgewandelt.

X.)
Nun wäre eine logische Schlussfolgerung, die Kontur einfach auf "0,000" Pixel zu setzen, damit die Pfeilspitze nicht um die Breite der Kontur über den End-Ankerpunkt hinausragt. Aber mit dem Nullen der Kontur-Breite wird logischerweise der komplette Pfad inclusive Pfeilspitze unsichtbar, da diese nur mittels Kontur sichtbar sind. Es sind bei einem Pfad mit einer Kontur-Breite von "0,000" Pixel nur noch die Ankerpunkte zu sehen.
Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie
Pfad mit Pfeilspitze und Kontur-Breite von "0,000".

2.)
Das Problem der sogenannten Endmarkierungen (Pfeile) ist, dass sie keine Objekte, sondern nur Effekte sind. Da sie aber eine Kontur haben, kann diese in einen Pfad umgewandelt werden.
Es muss der Pfad (Linie) samt Pfeilspitze markiert werden. Dann im Menü

"Pfad → Kontur in Pfad umwandeln" 

wählen. Vorher die Breite der Kontur über Menü: "Objekt → Füllung der Kontur... → Muster der Kontur → Breite" festlegen. Die Breite der Kontur ist zugleich die Breite der Linie und Größe der Pfeilspitze.
Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie
Die Pfeilspitze sozusagen vektorisieren: "Pfad → Kontur in Pfad umwandeln"

Nun wurden die Konturen des Pfades (Linie) und der Pfeilspitze in neue Pfade umgewandelt. Die Konturen der Linie und der Pfeilspitze wurde also sozusagen vektorisiert. Die Pfeilspitze ragt aber immer noch über den End-Ankerpunkt hinaus.
Dem unzumutbaren und unpräzisen Zustand wird schon im nächsten Arbeitsschritt Abhilfe geschaffen.
Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie
Die Konturen der Linie und der Pfeilspitze wurden in einen Pfad umgewandelt.
3.)
Nun wird nur der Pfad der Pfeilspitze markiert und die Breite der Kontur auf "0,000" gesetzt. Menü: "Objekt → Füllung der Kontur...", oder wenn Sidebar "Füllung der Kontur..." schon geöffnet dann: Muster der Kontur → Breite" Jetzt endet die Spitze des Pfeiles genau am End-Ankerpunkt. Jetzt ragt aber der Pfad der Linie über die Pfeilspitze hinaus. Das Problem wird im nächsten Arbeitsschritt gefixt.
Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie
Die präzise Pfeilspitze endet am ehemaligen End-Ankerpunkt.

4.)
Jetzt werden die beiden End-Ankerpunkte der Linie, die Anfangs nur einer waren, markiert (Umschalttaste ⇧  gedrückt halten und mit Maus anklicken) und in die Pfeil-Fläche verschoben.
Es kann an diesem Arbeitspunkt auch der Pfad der Linie und des Pfeiles nach belieben geändert werden. Ein Tip wäre, die Linie selbst schon spitz zulaufen zu lassen, in dem ein End-Ankerpunkt entfernt, der übrig gebliebene an die Position des Ankerpunktes der Pfeilspitze gesetzt wird und die Start-Ankerpunkte auseinander gesetzt werden. Auch können die Pfadsegmente in Kurven umgewandelt und nach belieben verbogen werden. Diese unendlich vielen Möglichkeiten sind jetzt hier mal nicht dargestellt.
Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie
Die End-Ankerpunkte der Linie markieren und in den Pfeil verschieben.
5.)
Nun werden im letzten Arbeitsschritt Linie und Pfeilspitze markiert (Umschalttaste ⇧  gedrückt halten und mit Maus anklicken) und vereint. Menü: Pfad → Vereinigung. Dabei wird in aller Regel die Pfeilspitze die Farbe der Linie übernehmen, weil die Pfeilspitze über der Linie liegt.
Inkscape: Bessere Pfeilspitzen in gleicher Farbe wie Linie
Die Linie mit der Pfeilspitze vereinen: Pfad → Vereinigung.
Fertig!
Das Ergebnis ist eine Linie mit Pfeilspitze, die aus einem einzigen Pfad besteht und auch wie ein Pfad nach belieben bearbeitet werden kann.
Inkscape: Pfeilspitze in gleicher Farbe wie Linie.
Inkscape: Pfeilspitze in gleicher Farbe wie Linie.
PS: Das Vektorisierungsprogramm Inkscape und das Bildbearbeitungsprogramm Gimp haben beide ihre Vorteile. Das eine Programm kann das eine sehr gut, das andere wiederum etwas anderes besser. Nur gemeinsam genutzt sind sie beide unschlagbar.
Beispiel: Mittels der Funktion Kontur in Inkscape kann Text auf ganz einfache Weise eine Umrandung bekommen. Dies gestaltet sich in Gimp als äußerst schwierig. Dafür trumpft Gimp mit etlichen Effekten, wie Weichzeichnen, Klonen und dergleichen auf, was in Inkscape nicht möglich ist. Für Bilder beschriften und markieren ist Inkscape besser geeignet als Gimp. Für Bildbearbeitung (Pixel schubsen) ganz klar Gimp.
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Donnerstag, 28. Januar 2016

Vorsicht bei Bildern und Fotos von Wikipedia – Panoramafreiheit

Bilder und Fotos von Wikipedia erhalten eine GNU oder meist eine Creative Commons Lizenz, die es jedem erlaubt, die Bild-Werke kommerziell zu verwenden. Das kommerzielle Verwenden der Bild-Werke ist eine Voraussetzung für das Hochladen von Bildern und Fotos bei Wikipedia, bzw. deren Verbund-Seiten wie Wikimedia.

Wer bei Wikipedia und Wikimedia sowie deren Verbund-Seiten ein Bild oder ein Foto hochlädt, bzw. Wikipedia und Wikimedia zur freien Verfügung stellt, der benötigt die Rechte am Bild, insofern welche vorhanden sind und nicht schon abgelaufen sind. Das Problem bei Wikipedia und Wikimedia besteht nun darin, dass die Lizenz, bzw. Genehmigung für Fotos, deren Rechte bei Dritten liegen, nicht in Wikipedia und Wikimedia einsehbar sind. Man muss also vertrauen, dass der Uploader des Fotos die dementsprechenden Rechte besitzt. Problematisch wird die ganze Situation, wenn der oder die Uploader-in in der Annahme, die Rechte zu besitzen, falsch liegt.

Eine weitere Besonderheit erzeugt ein weiteres Problem, dass sogar im Rechtsstreit mit dem Mannheimer Museum, um ein Gemälde, deren Urheber bereist mehr als 70 Jahre tot ist, übersehen wird. Es ist die fälschliche Annahme, die Panoramafreiheit gelte überall dort, wo die öffentliche Zugänglichkeit nicht eingeschränkt ist. Der sogenannte "öffentliche Raum" wird von vielen eigenständig erweitert. Im Paragraph 59 des Urheberrechtsgesetzes wird der Raum, in dem die Panoramafreiheit gilt erläutert.

§ 59 UrhG
Werke an öffentlichen Plätzen
(1) Zulässig ist, Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, mit Mitteln der Malerei oder Graphik, durch Lichtbild oder durch Film zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich wiederzugeben. Bei Bauwerken erstrecken sich diese Befugnisse nur auf die äußere Ansicht.

Was "öffentliche Wege, Straßen oder Plätze" sind, regeln die Straßenordnungen der einzelnen Bundesländer. Sie stimmen in der Sache überein, dass "öffentliche Wege, Straßen oder Plätze" solche sind, die dem Gemeingebrauch gewidmet sind. (Siehe Artikel "Straßenwidmung" bei Wikipedia). Die sogenannte Widmung ist ein Amts-Akt.
Der Gemeingebrauch sieht den Gebrauch der Wege, Straßen und Plätze hauptsächlich in der Fortbewegung und auch in der Kommunikation. Noch im 19. Jahrhundert wurde auch unter Kommunikation die Fortbewegung verstanden. Eine Behinderung der Fortbewegung und Kommunikation bedarf eines Antrags auf Sondernutzung. Selbst Baustellen fallen während der Bauzeit nicht unter den Gemeingebrauch. Schlussfolgernd gilt auf ihnen keine Panoramafreiheit, auch wenn sie dort vor Eröffnung der Baustelle gegolten hat.


Durch die irrtümliche Annahme, die Panoramafreiheit gelte überall an solchen Orten, die öffentlich zugänglich sind, kann das Urheberrecht falsch angewendet werden. So besteht in einem Museum keine Panoramafreiheit, auch wenn dort Gemälde öffentlich ausgestellt sind, deren Urheber mehr als 70 Jahre tot sind, bzw. deren Urheberrecht abgelaufen ist. Ein Museum ist nicht dem Gemeingebrauch gewidmet und zählt somit nicht unter "öffentliche Wege, Straßen oder Plätze". Selbes galt im Urheberrechtsstreit mit der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, im speziellen Fall im Schlosspark Babelsberg. Das Gelände, bzw. die Wege im Schlosspark Babelsberg sind nicht dem Gemeingebrauch gewidmet und somit gilt dort nicht die Panoramafreiheit, bzw. ist eine Genehmigung des Inhabers dieses Grundstücks (Liegenschaft) anzufordern, wenn die dort erstellten Fotos sowie Filme und auch Gemälde verkauft, kommerziell genutzt und verbreitet sowie veröffentlicht werden.

Zu alledem kann die Widmung zum Gemeingebrauch Einschränkungen erfahren, die z. B. die kommerzielle Nutzung der in solchem Raum erstellten Bildwerke untersagt.

Alle diese Fakts zeigen auf, dass mit der Annahme, dass die Uploaderin oder der Uploader bei Wikipedia und Wikimedia die dementsprechenden Rechte am Bild besitzt, nicht blind vertraut werden kann. Da die eventuelle Lizenz, bzw. die Genehmigung zur kommerziellen Nutzung nicht in Wikipedia und Wikimedia einsehbar ist, ist es ratsam, den Besitzer des Grundstücks, bzw. des Gebäudes, auf dem oder in dem das Foto, der Film oder das Gemälde erstellt wurden, direkt selbst zu kontaktieren. Das nicht-kommerzielle Veröffentlichen ist im privaten Rahmen, auch im Internet, allerdings meistens erlaubt.

Eine Sonderstellung mit sozusagen einer Ausnahmeregelung nimmt in der ganzen Angelegenheit Wikipedia und Wikimedia selber ein. Denn das Veröffentlichen von Fotos, die nicht im öffentlichen Raum erstellt wurden, ist längst kein so großes Vergehen, wie die kommerzielle Nutzung derselben. Hierbei fällt ins Gewicht, dass die Fotos von Wikipedia und Wikimedia selbst nicht kommerziell verwendet werden. Sie werden dort nur unter eine Lizenz gestellt, die die kommerzielle Nutzung erlauben. Es bleibt die Frage wieso? Hat sich Wikipedia und Wikimedia ein kommerzielle Option behalten wollen, die irgendwann ausgespielt werden kann?

Ein Foto unter eine falsche Lizenz zu stellen ist keine Straftat. Die kommerzielle Nutzung eines Fotos, das falsch lizenziert wurde, ist allerdings strafbar.

Welche Wege, Straßen oder Plätze wann, wo und wie dem Gemeingebrauch gewidmet sind oder waren, damit die entsprechende Rechtslage nachvollzogen werden kann, ist ein weiteres Problem dieser Sachlage. Zwar stehen im Internet sogenannte "Geo-Portale" von vielen Gemeinden in Deutschland bereits zur Verfügung, aber selbst dort ist immer nur der aktuelle Stand zu sehen. Wenn ein Foto irgendwo vor 10 Jahren geknippst wurde, ist nur sehr schwer in Erfahrung zu bringen, ob der Standort des Fotoapparats zu dieser Zeit dem Gemeingebrauch gewidmet war.



Ausschluss-Klausel: Dies ist keine Rechtsberatung. Dies ist nur eine laienhafte Mindermeinung über die Sachlage. Die hier zu empfangenden Informationen werden unter Ausschluss jeglicher Garantie und Gewährleistung angeboten. Es wird keine, bzw. es kann keine Verantwortung für die dargestellten Informationen übernommen werden. Keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität.
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2016 – Facebook-Seiten Bildgröße für Titelbild

Die Facebook Bildgrößen für das Titelbild in Facebook-Seiten sind anders als die für Facebook-Profile. Aber nicht nur das. Es gibt viele verschiedene Header-Styles für Facebook-Seiten für die verschiedensten Möglichkeiten der Betrachtung. So sieht das Header-Style für angemeldete Facebook-User anders aus als für nicht eingeloggte User. Zudem gibt es einen Unterschied des Header-Styles, wenn ein Facebook-User bereits Fan der Facebook-Seite ist, oder kein Fan der Facebook-Seite ist. Wieder einen anderen Header-Style sehen Inhaber von Seiten, sowie Business Manager User. Diese Infos sind wichtig, damit beim Erstellen eines Titelbildes für eine Facebook-Seite nichts von Facebook-Elementen verdeckt wird.

Im folgenden sind einige Header-Styles mit den Abmessungen der Bildgrößen für das Titelbild (Header Image) und das Profilfoto aufgelistet.

UPDATE 2016:
Facebook hat das Seiten-Style geändert. Die Header-Bild-Größe bleibt aber mit 828x315 gleich. Es sind nur alle Sachen, die das Header-Bild bisher verdeckt haben, nun links in der Sidebar oder unter dem Header. Zudem wurde das Avatar-Bild ein wenig verkleinert.

Hier die Bemaßung des Facebook-Titelbildes im neuen Facebook-Seiten-Style von 2016:

Maße des Facebook-Titelbild im neuen Facebook-Seiten-Style von 2016
Maße des Facebook-Titelbild im neuen Facebook-Seiten-Style von 2016


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Tabulatoren in HTML ganz einfach

Mit einem einfachen Trick können in HTML die in Textverarbeitungsprogrammen beliebten Tabulatoren verwendet werden. Dabei kann die ganz normale Tabulatortaste auf der Tastatur verwendet werden.

Die Tabulatortaste (kurz „Tab“; Tastatur-Symbol: ) wird verwendet um Texte oder Zahlen sinnvoll fluchtend untereinander anzuordnen. Die Taste befindet sich auf Standard-Tastaturen links oben neben der Taste für den Buchstaben Q@ (mit dem "at" Zeichen) bei Windows und Linux. Auf einer Apple-Tastatur wird die Taste durch ein Symbol mit einem nach rechts gerichteten Pfeil und einem Endstrich () dargestellt.

Englisch: Tab Tab key (abbreviation of tabulator key or tabular key) on a keyboard is used to advance the cursor to the next tab stop.

Nun zum Wesentlichen!

Es wird der HTML <pre> Tag verwendet.

Der HTML <pre> Tag definiert vorformatierten Text.

Text in einem <pre> Element wird in einer einheitlichen Schrift/Font (meist Courier) mit fester Breite angezeigt und es werden innerhalb des Elements zwei Leerzeichen nebeneinander und Zeilenumbrüche bewahrt.
Im Editor mit markiertem Tab für copy&paste
Ansicht im Browser mit Markierung eines Tabs.
Es kann sein, dass im HTML Quellcode weniger oder mehr Tabs benötigt werden, damit es im Ergebnis im Browser wie gewünscht aussieht. Es kann allerdings nicht allen Browsern gleich recht gemacht werden. In manchen Browsern, wie dem IE, kann die Anzeige verrutscht sein, während sie in Firefox, Opera und Chrome perfekt aussieht.

Tabulatoren mit dem <pre>-Tag funktionieren nicht in den meisten WYSIWYG-Editoren, wie bei Wordpress und Blogger. Und dort auch nicht im HTML-Modus. Die Editoren bereinigen den Quellcode und dabei auch die Tabulatoren innerhalb des <pre>-Tags. Bei Blogger bleiben die Tabs zumindest in der Vorschau erhalten. Nach dem Veröffentlichen sind sie allerdings weg.

Wenn das mit dem <pre>-Tag nicht funktioniert, dann alles zusammen zusätzlich in einen <object>-Tag. Und wenn das immer noch nicht funktioniert, dann kann der Text zusätzlich noch in einen <code>-Tag.

Der <pre>-Tag hat wie eine <div> Box schon einen Zeilenumbruch vor und nach ihm inclusive.

Der <pre>-Tag kann auch in eine white-space Style-Anweisung in einen <p>-Tag geschrieben werden.

<p style="white-space: pre;"> </p>

Mit dieser Funktion werden alle Tabulatoren innerhalb dieses <p>-Tags in HTML so angezeigt, wie in einem Texteditor.
Aber auch das funktioniert bei Google Blogger nicht, da bei Google Blogger alle Tabs beim Speichern in die Datenbank gesäubert werden.
Es gibt zwar eine HTML-Entitie für Tabulatoren ("&#09;" oder "&Tab;"), aber die Browser unterstützen diese nicht.
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Einzelne Bilder ohne Rahmen und Link bei Blogger

Bei Google Blogger auf Blogspot.com einzelne Bilder ohne Rahmen in die Artikel und Seiten einbinden.

In den allgemeinen Einstellungsanleitungen zu "Bilder ohne Rahmen", wird keine Methode angeboten, einzelne Bilder, Fotos oder Images ohne Rahmen in die Artikel und Seiten einzubinden. Die bekannten Methoden - per HTML-Code oder CSS - schalten entweder alle oder keine Bilder ohne Rahmen.

In gewissen Situationen ist es notwendig, Bilder einzubinden, die unabhängig von den allgemeinen Regeln des Blogs sind.

Hier wird eine Methode angeboten, bei der einzelne Bilder ohne Rahmen und Lightbox in den Google Blogger Blog eingebunden werden können. Dazu wird sich der HTML-Methode von <object> bedient.

Zum Einbinden eines einzelnen Bildes ohne Rahmen und Lightbox muss das Bild direkt per <object> in den HTML-Code eingebunden werden. Dazu muss der Editor in den HTML-Modus geschalten werden.


Nun ist bei schon vorhandenem Text der HTML-Code des Artikels oder der Seite zu sehen. Es ist nun notwendig zu wissen, wo das Bild im Text positioniert werden soll. Wichtig ist zu wissen, dass neuer HTML-Code im allgemeinen immer nach diesem Zeichen > oder vor diesem Zeichen < eingebunden werden muss, WENN diese schon vorhanden sind. Ansonsten steht einem die Wahl frei.

Eine sehr einfache Methode ist, wenn das Bild zuerst ganz normal wie alle anderen Bilder in den Artikel oder die Seite eingebunden wird. Wenn dies geschehen ist, dann, wie auf dem ersten Screenshot zu sehen, in den HTML-Modus des Editors wechseln.

INFO: ZUERST DAS BILD GANZ NORMAL EINBINDEN UND POSITIONIEREN.

Der HTML-Code eines Bildes fängt mit <a ... an und hört mit ... /a> auf. Das tun auch Links. Zur Unterscheidung findet sich in der Mitte ein <img ... . Auch ist dort gleich die URL des Bildes zu sehen. Sie fängt mit http:// ... an und hört mit ... .jpg auf.


Dieser blau markierte HTML-Code mit Link und Image muss nun durch den <object> HTML-Code ersetzt werden. Vorher muss aber die notwendige URL des Bildes kopiert werden. Auch müssen Höhe und Breite des Bildes notiert werden.


Notieren, bzw. kopieren der zu übernehmenden Informationen in diesem Beispiel:
1.) Bild-URL: http://2.bp.blogspot.com/-hFU7tIkdEjk/Vj392BEydxI/AAAAAAAAAb4/mIUGlQ5ELl8/s640/blogger-html.jpg
2.) Bild-Höhe: height="221"
3.) Bild-Breite: width="400"

Nun kann der blau markierte HTML-Code durch diesen ersetzt werden:

<object data="Bild-URL" height="Bild-Höhe" type="image/jpg" width="Bild-Breite"></object>
<param name="src" value="Bild-URL" />

Nun muss die URL des Bildes, die Bild-Höhe und die Bild-Breite eingefügt werden.

<object data="http://2.bp.blogspot.com/-hFU7tIkdEjk/Vj392BEydxI/AAAAAAAAAb4/mIUGlQ5ELl8/s1600/blogger-html.jpg" height="221" type="image/jpg" width="400"></object>
<param name="src" value="http://2.bp.blogspot.com/-hFU7tIkdEjk/Vj392BEydxI/AAAAAAAAAb4/mIUGlQ5ELl8/s1600/blogger-html.jpg" />

Bei einem PNG Bild muss der Image-Typ geändert werden:
JPG: type="image/jpg"
PNG: type="image/png"
Bei GIF, TIFF, BMP, oder anderen Bildformaten bitte selber testen. In der Regel wird immer die Datei-Endung als Typ angegeben.

So sieht der fertige <object> HTML-Code aus:


Und so sieht das Bild als <object> eingebunden ohne Rahmen und Link aus:


Hier noch einmal alle Schritte zusammengefasst:

1.) Bild ganz normal mit dem Editor einbinden
2.) Bild ganz normal im Editor positionieren
3.) In den HTML-Modus des Editors wechseln
4.) Den HTML-Code des Bildes finden
5.) Bild-URL kopieren
6.) Bild-Höhe und Bild-Breite notieren/kopieren
7.) <object> HTML-Code einfügen
8.) Bild-URL in den <object> HTML-Code einfügen
9.) Bild-Höhe und Bild-Breite in den <object> HTML-Code einfügen
8.) Speichern. Fertig.

Voila!

Es gibt bei dieser Methode nur eine Einschränkung.
1.) Das Bild ist im Editor nicht zu sehen, sondern nur ein <object>-Platzhalter.
Der <object>-Platzhalter sieht im Editor folgendermaßen aus:


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